Das Prostitutions“schutz“gesetz

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Dass die Bundesregierung Gesetze verabschiedet, bei denen die Betroffenen nicht in die Ausarbeitung miteinbezogen werden, ist nichts neues. Auch wenn diese es hart und lautstark kritisieren. So lief das auch bei dem neuen Prostitutions“schutz“gesetz, das Sexarbeiter_innen dazu verpflichtet, sich alle 2 Jahre bei einer Behörde zu registrieren und ein Gespräch darüber zu führen, ob sie ihren Job auch wirklich freiwillig machen. Wenn diese Behörde schlussendlich entscheidet, dass der Beruf auf freiwilliger Basis ausgeführt wird, wird ein „Hurenausweis“ ausgestellt, der ständig mit sich zu tragen ist. Der Bundestag argumentiert das zwar mit dem Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution, Organisationen wie Amnesty…

Causa Jacob Appelbaum: Brauchen wir Public Shaming?

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[CN: Sexualisierte Gewalt, Abuse, Harassment] Vor wenigen Tagen wurde Jacob Appelbaum aus dem Tor-Projekt gegangen, nachdem schwere Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden, die wenige Tage später öffentlich gemacht wurden. Es geht um Plagiarismus, Harassment und mehrfachen sexuellen Missbrauch; ein Opfer spricht selbst von Vergewaltigung.

Warum ich einen Blog zum Thema Frauen im Extremsport betreibe.

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Stephis Mailadresse findet ihr unter http://www.mizzi.at/contact/ und auf Facebook könnt ihr ihr eine Nachricht über die mizzi Page senden. Ich hatte als Kind jederzeit die Wahl, mit welchem Spielzeug ich am liebsten spielen möchte. Ich konnte einige Stunden in der Fantasiewelt mit meinen Puppen verbringen, Autorennen mit meinen Spielzeugautos fahren, „Kaufladen“ spielen, im Garten mit den Nachbarskindern auf Bäume klettern oder endlose Runden mit dem Fahrrad drehen und dabei Geschwindigkeitsrekorde brechen (sagt es nicht Mama ;)). Meine Eltern haben mich in der Hinsicht nie eingeschränkt und ich konnte mich dadurch frei entfalten. So kam es, dass mir bis zum Anfang meiner Pubertät…

Harry Potter and Cultural Appropriation

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Als Hintergrund für den geplanten Film „Fantastic Beasts and where to find them“ hat J.K. Rowling vier neue Kapitel über die Geschichte der Potterwelt veröffentlicht. Diese spielen in Nordamerika. Ich muss ja zugeben, dass ich erstmal sehr begeistert war – die Potter-Bücher haben schließlich meine Kindheit und Pubertät nachhaltig mitgestaltet. Im ersten Kapitel geht es ums 14. bis 17. Jahrhundert und daher vor allem um First Nations. Es ist ziemlich kurz, ihr könnt es hier lesen. Und dort beginnt das Problem: J.K. Rowling, die als weiße Europäerin offensichtlich keine Verbindung zu den Native Communities hat, beschreibt das, was sie für die…