Das Prostitutions“schutz“gesetz

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Dass die Bundesregierung Gesetze verabschiedet, bei denen die Betroffenen nicht in die Ausarbeitung miteinbezogen werden, ist nichts neues. Auch wenn diese es hart und lautstark kritisieren. So lief das auch bei dem neuen Prostitutions“schutz“gesetz, das Sexarbeiter_innen dazu verpflichtet, sich alle 2 Jahre bei einer Behörde zu registrieren und ein Gespräch darüber zu führen, ob sie ihren Job auch wirklich freiwillig machen. Wenn diese Behörde schlussendlich entscheidet, dass der Beruf auf freiwilliger Basis ausgeführt wird, wird ein „Hurenausweis“ ausgestellt, der ständig mit sich zu tragen ist. Der Bundestag argumentiert das zwar mit dem Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution, Organisationen wie Amnesty…

Von Twitter-Kritik bis Kültür – der Linkspam

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Heute haben wir mal ein paar Linkempfehlungen der letzten Zeit für Euch. Wie immer könnt Ihr uns ergänzen, indem Ihr Eure Links in den Kommentaren postet, oder sie über unser Kontaktformular, bei Twitter oder Facebook einschickt. Geekige Links Deutschsprachig Wir haben etwas getrödelt, mit dem Linkspam, deshalb war HAEQS noch nicht dabei: Der neue queer*feministische Hackspace in Berlin. Wir wünschen Euch alles Gute! Bereits Ende Mai berichtete queer.de über eine Aktion der niederländischen Künstlergruppe Pink Pony Express: Sie hat eine subversive Wetter-App entwickelt, um gegen das Verbot von Regenbogenfahnen in Russland zu protestieren. Die App gibt darüber Auskunft, ob bzw….

Smoking guns and fiery demons:  Wynonna Earp

Smoking guns and fiery demons: Wynonna Earp

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Vor nicht allzu langer Zeit gab es wieder einen neuen Schwung Serienumsetzungen von Comics. Erfrischend: Alles keine Marvel oder DC Stoffe. Interessant: Alles im Bereich Mystery/Horror beheimatet. Während „Preacher“ und „Outcast“ auch hierzulande einiges an Aufmerksamkeit generierten, huschte eine Serie unter dem Radar durch: Wynonna Earp. Nach längerer Abwesenheit kommt die titelgebende Protagonistin Wynonna zurück in ihre Heimat Purgatory. Der Anlass ist kein besonders schöner, denn ihr Onkel ist verstorben und sie hat beschlossen, der Beerdigung beizuwohnen. Doch bereits auf der Busfahrt in die Kleinstadt wird sie Zeugin eines brutalen Mordes in den Wäldern. Schnell wird deutlich, irgendetwas stimmt hier…

No Borders - Titel

Comic-Rezension „No Borders“ – Grenzenlose Freiheit?

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Wir schreiben das Jahr 2016. Gerade eben wurde vom deutschen Bundestag ein neues Überwachungsgesetz zur Terrorbekämpfung verabschiedet, während die Menschen von Fußball-EM und #Brexit komplett abgelenkt waren und es öffentlich kaum kritisch diskutiert wird. Vor wenigen Jahren erst hat Edward Snowden die Massenüberwachung der NSA aufgedeckt, die auch die schwere Missachtung freiheitlich-demokratischer Grundsätze durch den hiesigen Geheimdienst BND enthüllte. Anstatt ihn in die Schranken zu weisen, wird diese selbstherrliche Überwachung nun einfach gesetzlich erlaubt – an der Praxis dagegen soll sich nichts ändern. Genau unsere heutige Welt auf des Messers Schneide zwischen Freiheit und Diktatur ist das Grundsetting für das…

Über die Notwendigkeit von Kollektiven im Netz

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Wir leben in Zeiten der Individualisierung, in denen wir alle versuchen müssen, so einzigartig, besonders und sichtbar wie möglich zu sein. Social-Media-Netzwerke spielen dabei eine nicht ganz so kleine Rolle: Es werden Facebook-, Twitter- und Okcupid-Profile perfektioniert, Urlaubsfotos von möglichst “exotischen” und spannenden Orten online gestellt und extravagante Selfies gepostet. Ganz zu schweigen von individuellen Reiseblogs oder Instagram-Accounts. Das kann zum einen sehr empowering sein, schließlich bringt diese Selfie-Kultur auch für viel Lob und Anerkennung. Gleichzeitig heißt das auch, dass wir Diskriminierung und Abwertung im Internet alleine gegenüberstehen. In der Arbeitswelt führt diese Individualisierung sogar zu mehr prekärer Arbeit und…

Jacob Appelbaum auf dem 30C3

Causa Jacob Appelbaum: Brauchen wir Public Shaming?

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[CN: Sexualisierte Gewalt, Abuse, Harassment] Vor wenigen Tagen wurde Jacob Appelbaum aus dem Tor-Projekt gegangen, nachdem schwere Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden, die wenige Tage später öffentlich gemacht wurden. Es geht um Plagiarismus, Harassment und mehrfachen sexuellen Missbrauch; ein Opfer spricht selbst von Vergewaltigung.