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Wissenschaftlerinnen heute: die Science S*heroes

Ob Strömungstheorie, Stereotype in der Ingenieursgeschichte oder Videospielmusik – in allen drei Feldern arbeiten Forscher*innen daran, unser Wissen und Verständnis zu erweitern. Seit dem vergangenen Sommer gibt es mit Science S*heroes einen Podcast, in dem sie zu Wort kommen.

Die Moderatorinnen Christiane Attig und Rebecca Moltmann forschen selbst – an der Mensch-Technik-Interaktion bzw. in der Wissenschaftskommunikation. Außerdem bringen sie eine Menge Podcast-Erfahrung mit, aus der der Wunsch nach diesem speziellen Format erwuchs. In jeder Folge interviewen sie nun eine Frau über ihre Arbeit und Werdegang. Nicht-binäre Personen sind bisher noch keine dabei, sollen aber auch vorkommen. Rund um die Forschung geht es „quer durch die Disziplinen“ und immer um die Erfahrung, kein Mann zu sein und dem Klischee des Wissenschaftlers nicht zu entsprechen.

Querbeet durch die Wissenschaften

So erzählt vor kurzem etwa die Medizin-Soziologin und Geschlechterforscherin Annika Spahn von ihrer Promotionsarbeit zu heteronormativer Gewalt in der Sexualmedizin, während zwei Folgen vorher die Juniorprofessorin Melanie Fritsch erklärte, wie sie eigentlich Musik in Videospielen erforscht.

Jeden Monat erscheint eine neue Folge, die jeweils rund 90 Minuten lang ist. Etwas Zeit muss eins also mitbringen. Dafür gibt spannende Einblicke in äußerst unterschiedliche Forschungsgebiete und die Arbeit als Wissenschaftlerin heute. Damit sind die Science S*heroes ein tolles Ergänzungsprogramm zu Lost Women of Science, dem Podcast über vergessene Wissenschaftlerinnen. Zum Weiterlesen sind die Shownotes schließlich sehr ausführlich, nur Transkripte gibt es leider nicht.

Den Podcast Science S*heroes könnt ihr direkt auf der Podcast-Webseite hören, bei Apple Podcasts und auf weiteren gängigen Plattformen abonnieren. Auf dem Laufenden bleibt ihr über Twitter.

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