Wiederbelebung einer Idee: anti-*istischer Medienradar

Vor etwas mehr als einem halben Jahr initiierten wir die Idee eines anti-*istischen Medienradars nach dem Vorbild der Werbe-Watch-Group in Wien. Die Resonanz war groß, viele Menschen meldeten sich auf unserer Mailingliste an, um Ideen und Möglichkeiten zu diskutieren, wie aus der initialen Idee Wirklichkeit werden kann. Leider schlief die Diskussion im Zuge des kühlen Winters etwas ein und auch wir von der Redaktion waren sehr in andere Dinge involviert, sodass wir dieses Projekt leider ziemlich vernachlässigten.

Uns ist in Anbetracht von Redcoon,  rosa Überraschungseiern und Co. aber klar, dass wir nach wie vor eine Möglichkeit der Dokumentation und Öffentlichkeit brauchen. Der Werberat hat in seiner Funktion hinsichtlich *istischer Werbemaßnahmen weitgehend versagt. Deswegen möchten wir euch noch einmal darum bitten, uns bei der Umsetzung tatkräftig zu unterstützen. Das kann in ganz vielfältiger Form geschehen: Uns fehlen Texte, jede Menge Ideen für Werbung, Webseiten-Design und Rubriken und noch viel mehr. Aber vor allem brauchen wir einen starken Rücken und Solidarität.

Wollt ihr mitmachen beim Kampf gegen *istische Werbung? Dann meldet euch hier in den Kommentaren, per Kontaktformular oder meldet euch direkt auf der Mailingliste an (habt etwas Geduld, eure E-Mail-Adresse muss erst freigeschaltet werden, bis ihr dort mit diskutieren könnt). Es wäre schön, ihr stelltet euch in ein, zwei Sätzen kurz vor, damit alle wissen, welche Menschen mit im Boot sind.

Übrigens: Zum Thema Pinkifizierung (in der Werbung) und dass bei zu vereinfachten Kritiken Vorsicht geboten ist, schrieb Charlott einen Artikel bei der Mädchenmannschaft.