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Wie beziehst du deine Software?

Dieser Artikel ist Teil 12 von 48 in der Serie Community Monday

Am ersten Montag im Monat werfen wir ein Thema in die Runde, ob aktuell oder zeitlos, über das wir uns gern mit euch austauschen wollen. Rege Beteiligung mehr als erwünscht!

Ihr habt Themenvorschläge für den Community Monday? Oder wollt sogar mal einen Artikel für die Reihe schreiben? Immer gern! Meldet euch einfach über das Kontaktformular!

Software macht unser Leben leichter, ermöglicht uns völlig neue Arbeitsweisen und löst im besten Fall all unsere Probleme (die wir oft dank Computern erst haben :-)). In Form von Spielen kann Software uns die Freizeit versüßen und auch wir selbst können Software (mit-)entwickeln.

Unser heutiger Community Monday widmet sich ganz der Frage, wie ihr eure Software bezieht. Dass das mittlerweile hauptsächlich in Form von Downloads sein dürfte, ist mir hierbei klar. Ihr könnt euch aber gerne auch äußern, wenn ihr lieber DVDs oder andere Medien benutzt!

  • Benutzt ihr bevorzugt kostenlose Software (Freeware, kostenlose Open Source Software) und könnt damit all eure Aufgaben erledigen und euren Interessen nachgehen?
  • Oder dienen euch eventuell die Lizenzen die ihr über Schule, Universität und Arbeit beziehen könnt als Mittel an Software zu kommen?
  • Gebt ihr selbst Geld für Software aus und wenn ja, wo kauft ihr sie bevorzugt (dieser Artikel ist nicht als Werbeplattform gedacht, aber Ratschläge sind okay). Kauft ihr manchmal Bundles wie das Humble Indie Bundle oder MacHeist, wo ein teil des Geldes gespendet wird? Ist es euch wichtig, woher die Software stammt und wohin das Geld geht?

Was euch auch immer dazu einfällt: Ich will es wissen und ihr könnt hier gerne erzählen, Tipps geben, Fragen stellen (gerne auch anonym). Das ganze kann bezogen auf euer Betriebssystem, Gerät oder auch ganz allgemein sein.

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Von Melanie

Melanie macht irgendwas mit Computern und hat Femgeeks gegründet.

7 Antworten auf „Wie beziehst du deine Software?“

Da leider OpenSource nicht das technisch leisten kann, was namhafte Hersteller anbieten, muss ich Windows und ClosedSource auf dem Desktop verwenden. Linux nur als Zweitrechner zum Testen.
Linux-Programme lassen sich nicht im Druck-/Designbereich ohne längerdauernde Workarounds oder Ärgernisse verwenden. Zu unfähig mit Dateien von Dritten wie Macromedia, Quark oder Adobe umzugehen.

OK, OpenSuurce nehme ich auch: LibreOffice, Firefox, Perl, PHP, diverse portierte Compiler.

Was manche Bezahlsoftware im Bereich Shareware anbelangt habe ich schon Software benutzt und dabei als „bezahlung“ auch an Projekte gespendet, welche die Entwickler* benannten.

Was die Herkunft der Software anbelangt, versuch ich mich zu informieren, aber manchmal kann eine nicht ohen diese arbeiten. Da müssen Abstriche gemacht werden.

Ich beziehe meine Software hauptsächlich aus der Paketverwaltung meines Betriebssystems, das ist aktuell Linux Mint Debian Edition. Wenn es ein bestimmtes Programm nicht in den Paketquellen gibt, lade ich es mir auch schon mal z.B. bei SourceForge runter oder kompiliere es selbst aus den Quelltexten.

Generell bevorzuge ich freie Software, wenn ich nicht gerade irgendeinen unfreien Gerätetreiber benötige und es kein offenes Äquivalent dazu gibt (ich bin z.B. unglaublich dankbar für die Existenz von splix für Druckergeräte von Samsung, das mich von dem Samsung-eigenen Treiber mit der merkwürdigen Installationsroutine und der furchtbar hässlichen GUI erlöst hat). Wenn ich selbst irgendwann einmal ein Programm fertigbekomme, das zur Veröffentlichung taugt, möchte ich es auch unter eine freie Lizenz wie die GPL stellen.

Bezahl-Software gibt es zwar auch einiges für Linux (spontan fällt mir da „WeichMacher“ Office ein, das momentan recht stark beworben zu werden scheint), gebraucht habe ich das aber bislang nicht – mal abgesehen vom Humble Bundle, wo ich schon ein paar mal zugeschlagen habe, einfach weil mir die Idee gefällt (und die Spiele größtenteils auch) und ich solche Aktionen unterstützen möchte.

Sollte dann Steam wirklich bald für Linux kommen (und momentan deutet ja vieles darauf hin), dann würde ich mir wohl trotz meiner Abneigung gegen solche Online-Aktivierungs-Knebel-Programme sowie bei einer ausreichenden Anzahl an Spielen, die mir gefallen, überlegen, ebenfalls Steam zu verwenden. Denn im Augenblick habe ich noch einen Dual-Boot mit Sinnlos 7, das ich ausschließlich zum Zocken verwende (und hier bezahle ich dann eben auch mal Geld für unfreie Software bzw. Spiele – wobei ich Sinnlos 7 als Uni-Lizenz bekommen habe, das war echt mal praktisch ^^). Aufgrund seiner Verbreitung kann Steam da vielleicht eine Vorreiterrolle einnehmen, die andere Hersteller ebenfalls dazu bewegen könnte, ihre Spiele (oder generell Software) auch für Linux anzubieten. Ich fände es jedenfalls toll, wenn ich irgendwann mal auf den Dual-Boot verzichten und die üblichen kommmerziellen Spielekracher auch auf Linux spielen könnte.

Meine Software kommt aus den FreeBSD Ports und behinhaltet soweit alles was ich fuer Arbeit und Studium brauche. Ansonsten hab ich noch ein Wintendo 7 zum Spielen was mir die Uni sponsert via MSDNAA. Vieles kommt dann ueber Steam, was uebrigens auch ganz gut unter wine funktioniert.
Humble Bundles habe ich auch 1 oder 2 gekauft aber da mir die Linux Versionen nichts bringen, verwende ich die Spiele dann unter Windows oder wine.

Aber was native Spiele fuer Linux angeht wuerde ich mir noch keine grossen Hoffnungen machen. Derzeit gibts wohl eher welche fuer OSX wobei das dann teils Bundles mit wine sind (zB gw2 :D).

Ich bin faul. Ich bin auch zu faul, mir ein Windows (bzw. Wintendo) zu installieren und benutze deswegen quasi nur das, was mein Package Management mir so anbietet. Wenn’s sein muss, auch irgendwelche proprietären Blobs, Grafikkartentreiber und so, aber freie Software finde ich doch vertrauenswürdiger.

Spiele kauf ich dann, wenn es sie für Linux gibt. Humble Bundles bieten sich von daher häufig an! Auch: Sehnsüchtiges Warten auf Valve…

Wenn ich mit irgendwas arbeiten soll, das nicht ohne Weiteres auf meinem Linux läuft, dann erwarte ich, dass mein Arbeitgeber oder meine FH mir einen entsprechenden Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. Das ist mir dann auch recht.

Aber meine Geräte sind wie meine Wohnung, und da kommt nur rein, was ich auch als vertrauenswürdig empfinde!

Ich nutze auf meinem Hauptrechner Ubuntu Studio, und meine bevorzugte Quelle sind die Ubuntu-Repositories. Wenn ich irgendwas an Software brauche, gucke ich immer erst einmal, ob es zu dem Zweck was in den Ubuntu-Paketquellen gibt, weil die Installation so schön einfach ist und ich keinen Updates hinterherlaufen muß.

Parallel läuft noch ein Windows 7, das allein zum Zocken und einmal im Jahr für die Steuererklärung verwendet wird. Von den Spielen, die ich im Moment zocke, habe ich eins im Netz gekauft, das andere bekam ich vor Jahren mal geschenkt.

Auf Steam für Linux habe ich auch ein Auge. Auch wenn ich das Thema Online-Aktivierungs-Knebel doof finde, freut es mich, daß immerhin ein kommerzieller Spieleanbieter Linux überhaupt zur Kenntnis nimmt.

„Da leider ClosedSource nicht das technisch leisten kann, was namhafte OpenSource anbieten, muss ich *NIX und OpenSource auf dem Desktop verwenden. Windows nur als VM zum Testen.
Windows-Programme lassen sich nicht in Sicherheitskritischen Bereichen ohne längerdauernde Workarounds, permanentes Patchen oder Ärgernisse verwenden.“ :)

Bis auf Opera nutze ich bewusst keine ClosedSource. Mit „linux-firmware“ etc. sind auf meinem System zwar CS Treiber installiert, ich nutze von dem was ich per lsmod sehen kann, jedoch nur OS, vor allem auch, da zB. der Radeon Treiber (OS) für ATI Grafikkarten zwar weniger leistet als Catalyst (CS), jedoch wesentlich stabiler läuft.

Mit OS habe ich bis jetzt alle meine Aufgaben im Informatikstudium erledigen können und habe bis jetzt auch fast nur OS auf den SunOS Terminals meiner Uni gefunden. Auch was ich privat benötige kann ich komplett durch OS abdecken. Es gibt wohl keine bessere Möglichkeit, Texte und Hausarbeiten zu schreiben, als mit LaTeX, einen Editor, der es mit VIM aufnehmen kann, habe ich noch nicht gesehen, ansonsten nutze ich noch: llpp/Okular (PDFs), LibreOffice (docs von Kommiliton_innen oder Profs lesen), MonsterWM (mein WM), mplayer (Videos), mpd (Musik), Claws-Mail, gcc (C Programme Kompilieren), OpenTTD (mal ne runde Zocken :) und nen ganzen Haufen OS-Tools für die BSD-Jails, die ich administriere. Bis auf manche Codex beim mplayer sollte das alles OS sein.

Ich könnte für 20 Euro oder so Windows Lizensen an der Uni bekommen, habe jedoch seit über zwei Jahren keine Windowsinstallation mehr und habe diese seit dem auch nicht vermisst. Ich habe seit dem ich ein Netbook mit vorinstalliertem Windows Vista 2009 gekauft habe kein Geld mehr für Software ausgegeben. Wenn es bei mir lokal nicht so viele Projekte geben würde, die das Geld wesentlich dringender Benötigen, als OS-Software, würde ich auch an Coole Projekte wie meine Distribution (archlinux) spenden.

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