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Linkspam

Epischer Linkspam, aber mit zwei Videos

Genug Links für ein ganzes Wochenende! Juchu! Vielen Dank wie immer für alle Hinweise auf Artikel, Links und Termine, die ihr uns natürlich auch weiterhin zwitschern oder via Facebook übermitteln könnt. Oder ihr schickt uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.

  • Vom 11. bis 12. August hatte in Seattle die zweite Geek Girl Con stattgefunden (Wer bezahlt mir eigentlich für’s nächste Jahr einen Flug?). Bei Gender Focus wird das Panel „Go Make Me a Sandwich: Barriers in Online and Fan Spaces“ zu Sexismus im Netz und den Umgang damit zusammengefasst. (Englisch)
  • Auf takeover.beta schreibt Zweisatz zum Konzept Intelligenz und welche Ausschlüsse damit einhergehen.
  • Molly Oswaks schreibt für die Tech-Seite Gizmodo und sie ist wütend. Wütend darüber, dass sie ständig Kommentare ertragen muss, die ihre Befähigung für den Job in Frage stellen. Aufgrund ihres Geschlechts. Sie schreibt: „Your Nasty, Nerdy Sexism Isn’t Cute„. (Englisch)
  • Ebenfalls wütend sind Doctorella und sie nehmen die deutsche (Pop)Berichterstattung zu Pussy Riot auseinander.
  • Bei der Wirtschaftswoche (ja ja…) wird eine Studie vorgestellt, die zeigt, dass Frauen einfach nicht befördert werden. Auch bei besseren Leistungen. (Aber beware of Sätze wie „[Männer] brauchen erst mal eine Analyse und Zahlen, damit es bei ihnen ankommt.“)
  • Das geht alle an! asylstrikeberlin berichtet über einem „Flüchtlingsmarsch nach Berlin„, der am 8. September stattfinden soll.
  • Schützt die Daten, sie fliehen so schnell!“ – Ein toller Text über selbstgerechte Datenschützer_innen, die mal eben „den anderen“ zeigen, was mit deren Daten möglich wäre.
  • Was ist eine DDoS-Attacke und wie kann mensch sich davor schützen? Antwort auf den ersten Teil der Frage gibt es im folgenden in dem Video. Bei der Electronic Frontier Foundation wird in zwei weiteren Videos erklärt, was mensch aktiv gegen die Attacken machen kann. (Video 1/ Video 2) Auf der Seite gibt es auch noch schriftliche Tipps, z.B. für die Auswahl des Web Hosts.

  • Die Osnabrücker Zeitung stellt ein spannendes Projekt, das „Technikum“, vor, welches Frauen ermöglicht, ein halbes Jahr ein Praktikum in einem MINT-Beruf machen, wo sie auch ein eigenes Projekt verwirklichen. Gleichzeitig sind sie auch an der Uni eingebunden. Ziel ist es, die Hemmschwelle zu senden ein MINT-Fach zu studieren. (Dem Artikel hätte nur sehr gut getan, wenn konsequent geschlechtergerechte Sprache verwandt worden wäre. Lowlight: „Professor Barbara Schwarze, Leiterin der Koordinierungsstelle in Osnabrück“)
  • Vor vier Tagen startete die aktuelle Informatica Feminale – sie findet nun schon zum 15. Mal statt! Happy Birthday!
  • Weil einige Männer keinen Job mhr bekommen, dürfen sich nun an 36 Universitäten im Iran Frauen nur noch für bestimmte Fächer einschreiben. 77 Fächer lassen ausschließlich Männer zu. Laut einem Mitarbeiter des Bildungsministerium eigneten sich einige der Richtungen auch nich für die weibliche Natur – so ähnliche Fächer überings wie englische Literatur und nukleare Physik.
  • „Inwiefern ist Gleichstellung im ‚normalen‘ Fakultätenalltag verankert?“, dieser Frage geht eine neue Studie nach.
  • Caroline Emcke ist es leid. Warum sie immer wieder erklären muss, dass sie „und alle, die so lieben und begehren wie [sie], als Gleiche behandelt werden wollen“.
  • Auf The Ada Initiave gibt es noch einen Artikel, warum eine Auseinandersetzung mit Belästigungen auf Konferenzen so wichtig ist. (Englisch)
  • Jessica Valenti hat ein paar gifs und Sätze zum Thema „7 stages of feminist grieve“ speziell für Todd Akin zusammengestellt, aber die Gefühle kennen wir wohl auch alle von anderen Themen. (Englisch)
  • Und nun verabschieden wir euch aus diesem Linkspam mit noch einem Video: Dem dramatischen Vortrag eines Trollkommentars, der mal mit Gamerinnen und „females“ abrechnet. (Englisch)

Eine Antwort auf „Epischer Linkspam, aber mit zwei Videos“

ich hab nur ne kleine anmerkung zum niedersachsen-technikum: ich bin da nämlich nicht so der fan von. de facto arbeiten die frauen da vollzeit und kriegen quasi kein geld. es ist klarer klassismus, es ist nur möglich, wenn es ein elternhaus gibt, dass sie finanziell trägt. bafög oder odere finanzielle unterstützung können sie nämlich ohne geklärten status nicht beantragen. ohnehin ist oft nichtmal klar ob und wie sie sich das danach anrechnen lassen können. als praktikum? nicht wirklich, war ja nicht vollzeit im betrieb. als studienleistung? nee, sind ja nicht eingeschrieben und nehmen nur partiell teil. und zum SS bieten ja gerade hochschulen nicht alle studiengänge für das 1. semester an. und welches unternehmen außer VW macht sowas denn? nur jemand so großes, die – ebenso wie die niedersächsische regierung – nen prestige-programm haben wollen.

meiner meinung nach makulatur gegenüber dem real existierenden (strukturellen) sexismus: „seht her, 3 frauen arbeiten für 6 monate bei vw! wir tun ja ach so viel!“

also: bestimmt spannend und gut für die frauen, die diese möglichkeit wahrnehmen. aber es sind wahrscheinlich eben ohnehin nur die, die schon derart priviligiert sind, dass die gatekeeper im eigenen elternhaus vorhanden sind.

ps: „7 stages of feminist grieve“ made my day! =)

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