Welche Filme wurden im letzten Jahr übersehen?

Dieser Artikel ist Teil 26 von 48 in der Serie Community Monday

Am ersten Montag im Monat werfen wir ein Thema in die Runde, ob aktuell oder zeitlos, über das wir uns gern mit euch austauschen wollen. Rege Beteiligung mehr als erwünscht!

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Vor einer Woche wurden die Oscars vergeben, sicherlich der bekannteste Filmpreis weltweit. Wie immer war weder die Verleihung, noch die Wahl der Gewinner_innen zufriedenstellend (um nicht zu sagen: durchsetzt von *istischen Strukturen und Ausfällen). Frauen spielten so zum Beispiel in vielen der Filme wie immer eine untergeordnete Rolle. Feminist Frequency hat im letzten Jahr auf vergangene siegreiche Filme zurückgeblickt und dabei einfach und schlicht den Bechdel-Test angewandt:

Repräsentation von Frauen? Ja, sieht nicht so gut aus. Und wie ja auch bereits in dem Video gesagt: Selbst wenn ein Film den Bechdel-Test besteht, sagt das noch gar nichts aus über die Art und Weise wie Frauen dargestellt werden und ob der Film vielleicht sogar feministisch sein könnte.

Aber da hören die Probleme natürlich noch nicht auf: Falls Frauen vorkommen in Filmen sind sie häufiger weiß und hetero. Allgemein werden auch PoC-Charaktere und LGBTI-Charaktere kaum in Filmen dargestellt – und wenn dann auch selten angemessen.

Davon abgesehen sind die Oscars natürlich auch, von der Anlage her, US-zentrisch. Drum meine Frage am Montag: Welche Filme habt ihr im letzten Jahr gesehen, die euch gut unterhalten und Freude gemacht haben? Filme, die kritisch auf Dinge geguckt haben? Filme, die ästhetisch spannend waren? Vor allem: Filme, die sich nicht allein um weiße dudes drehten?

 

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