Von den jüngsten zu den ältesten Programmiererinnen und Sci-Fi – der Linkspam

Der Linkspam diese Woche mit einem speziellen Fokus auf (Kino-)Filme und Programmiererinnen!

Geekige Links

  • Dass sexualisierte Gewalt auf Fotos und Videos festgehalten wird, ist schon lange der Fall. Verändert hat sich die Verbreitung: sekundenschnell, öffentlich und an viele vorher Unbeteiligte, dank sozialer Netzwerke. Ann Friedman über den Spagat zwischen neuer Aufmerksamkeit für ein altes Problem und die tragische Bedeutung für die Opfer. [Englisch]
  • Mehr Frauen und weniger Stereotype – Daran geht die Welt zugrunde rantet für vielfältigere Filme. Mehr Negativbeispiele gibt es leider auch im Folgenden.
  • Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen wird von Disney als Frozen verfilmt. Leider fliegen dabei viele weibliche Charaktere raus, die Hauptfigur Anna darf keinen Jungen mehr retten, aber wird sich verlieben. Sugarbox ist nicht begeistert.
  • Auch die Star Trek-Rebootfilm haben die Frauenrollen bekanntlich verhunzt. Auf Tumblr gibts eine handliche Infografik von Jennifer und weitere Hintergrundinfos. [Englisch]
  • Über den Superman-Reboot gibt’s geteilte Meinungen. Ms. Muslamic über die Glorifizierung von Kolonialismus [Englisch], Ja! Es sind Comics! ist dagegen begeisterter.
  • Von Captain Americas Flamme Peggy Carter wird es auf der Iron Man 3 DVD Neues geben. Leider „nur“ einen Kurzfilm, denn der Clip bei io9 begeistert. [Englisch]
  • Der Veronica Mars-Film nimmt langsam Gestalt an. Auf der Comic-Con gab es einige Details und einen ersten Trailer, berichtet Vulture. [Englisch]

  • Weitere gute Nachrichten von der Comic-Con: Bandette ist als Bester Digitaler Comic mit einem Eisner Award ausgezeichnet worden! [Englisch]
  • Auch bei den Romanen gibt es laut io9 Grund zur Vorfreude: Zadie Smith widmet sich der Science-Fiction und Ursula K. LeGuin ist ihre Inspirationsquelle. [Englisch]
  • Airbnb macht es bei Wohnungen vor: Günstige Untervermietung statt teurer Hotelzimmer für Touris. Diese Wende zur „Share-Economy“ statt Konsumüberfluss begeistert allerdings die klassische Wirtschaft und die Staaten dieser Welt nicht besonders, berichtet Telepolis.
  • Das Mem mit Großmüttern als Ziel von Witzen und Maßstab computer-unerfahrener Nutzer_innen gehört endlich in die Mottenkiste, befindet s.e. smith [Englisch] und verweist auch noch einmal auf die Programmiererinnen im Zweiten Weltkrieg.
  • Sie ist noch in der ersten Klasse, hat aber bereits ein eigenes Videospiel entwickelt. Jezebel stellt die vermutlich jüngste Programmiererin der Welt, Zora Bell, vor. [Englisch]
  • Etwas älter, also 13, ist Amy Mather. Sie stellte auf der Raspberry Jamboree 2013 ebenfalls ein selbstgeschriebenes Spiel (Conway’s Game of Life für Raspberry Pi) vor, wie sie zum Programmieren kam und was ihre weiteren Pläne sind. [Englisch]

Was sonst noch wichtig ist

  • Am Mittwoch wurde der Antrag auf Bewährung von Maria Alyokhina, Mitglied von Pussy Riot, abgelehnt. Ein Jahr ist sie nun schon bereits in Haft, ein weiteres steht noch aus. Ebenfalls noch im Gefängnis ist Nadezhda Tolokonnikova, so die BBC, Yekaterina Samutsevich ist bereits wieder frei gekommen. [Englisch]
  • Der Titel des Spiegel-Artikels verriet schon nichts gutes „Frauen hört auf zu jammern“. Gestern, Morgen und Heute mit einem Gegenartikel.
  • Über die Möglichkeiten, Blogger_innen für ihre Arbeit zu be- oder entlohnen, schreibt Barbara Mürdter im Wortbetrieb.
  • Auf Policymic gibt es eine Übersicht mit sechs Autorinnen, die den Literaturbetrieb beeinflußten, aber heute kaum noch bekannt sind.

Termine

  • Ein netzfeministisches Biertrinken gibt es am 30. Juli wieder in Wien.
  • Das Frauenkulturzentrum Bielefeld hat eine halbe Stelle zu vergeben. Bewerbungsschluss ist der 20. August.
  • In Berlin wird am 21. August gegrillt: Die Queer Geeks und Lesbians Who Tech treffen sich.
  • An der Uni Aalborg ist eine Professur für Kunst und Technologie zu vergeben. Bewerbungsschluss ist der 28. August.
  • Der 30. August ist der Einsendeschluss für ein Kunst-Stipendium zum Thema „Ubiquitous Art and Sound“. Ausgeschrieben wird es von Deutschlandradio Kultur / Klangkunst, International Cities of Advanced Sound (ICAS), European Cities of Advanced Sound (ECAS) und dem Berliner CTM Festival, die auch verschiedene Vorstellungen der Arbeit planen.