Bullshitbingo – Sonderedition zum PHPMagazin-Artikel

 
Ich habe aber nie Sexismus erlebt. Also wenn ihr so vorgeht, werdet ihr eh keinen Erfolg haben. So unfair, dass du dich so aus der Verantwortung ziehst und es anderen Frauen überlässt mutig zu sein. Ihr geht nicht auf die „Gegenseite“ zu, das ist Überlegenheits-Gehabe. Ihr seid nicht objektiv! Überzeugt mit eurer Qualifikation!
Wo liegt das ökonomische Moment, Frauen als Autoren [sic!] zu gewinnen? Ich würde das aber nicht Sexismus nennen. Ich hab doch nichts gegen Artikel von Frauen!!!!einself!!! Albern! Ich sehe das echt problematisch, jemanden einen Vorwurf daraus zu machen, keine Frauen mit anzusprechen. Troll.
Ansonsten ist das Ganze nur eins: Flame. Das Problem ist Sexismus. Da können doch die Redakteure nichts für, das ist Schuldzuweisung an der falschen Stelle. Ich bin auch Informatiker [sic!] und kann keine Diskriminierung von Frauen bei uns feststellen. Sind Frauen (alle) so oberflächlich? Das ist kein Frauenproblem. Integration ist ein normaler, schwerer und beidseitiger Prozess. Die Zielgruppe des Magazins ist halt auch männlich. Daran werden auch ein paar Texte nichts ändern.
Süß, dass ihr alles nur als Derailing abwehrt. Wegen einem fehlenden „/in“ dem Magazin Frauenfeindlichkeit vorwerfen? Stell dir vor nen Wirtschafts-Informatiker würde im gleichen Ton Gleichbehandlung durch Informatiker fordern – kannste ja nicht ernst nehmen. Wenn’s so einfach wäre, könnte man ja mal schnell alle IT-Firmen frauenfreundlich gestalten. Du hast doch keine Beweise für sexistische Strukturen. Wenn das die Speerspitze der „femgeeks“ darstellt, dann brauchen sie sich nicht wundern, wenn sie nicht ernst genommen werden.
Ich bezweifel auch, dass mehr weibliche Autoren [sic!] mehr Sichtbarkeit bringen. Der Artikel trieft nur so von ungesicherten Annahmen. Wirtschaftswissenschaftler kommen bei Witzen viel schlechter weg. Dass [ich mich mit Schreibweisen auseinandersetzen muss] kann nicht im Sinne der feministischen Community sein. Nicht alles mit Grund ist auch gut. Ich stelle mir die Frage: wie weit treibt sie das?
Wo sind die Belege? Warum sollte der gesellschaftliche Zusammenhang für ein IT-Magazin relevant sein? Ich hab ja nichts gegen die „Gender“debatte, aber ihr schreibt einfach unsachlich. Sie könnte auch einfach einen Artikel einreichen, wo sie schon dazu aufgefordert wird. Aber nein, dann könnte man sich ja nicht aufregen. Programmier-Communities sind nun mal vorwiegend männlich. Und so zu „gendergerechter“ Sprache – halte ich ja auch für sinnlos.

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