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Analog & Offline

Was spielst du – auf dem Tisch?

Dieser Artikel ist Teil 22 von 48 in der Serie Community Monday

Am ersten Montag im Monat werfen wir ein Thema in die Runde, ob aktuell oder zeitlos, über das wir uns gern mit euch austauschen wollen. Rege Beteiligung mehr als erwünscht!

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Ich hatte im letzten Community Monday ein bisschen behauptet, dass es einfacher wäre, sich Internetdiskussionen zu entziehen, weil mensch einfach mal die Kiste (aka Computer), oder das Smartphone ausschalten kann. So einfach ist das natürlich nicht immer, vorallem, wenn eine_r schon in eine Diskussion eingestiegen ist und diese dann auch offline mit sich herumträgt. Dann braucht mensch schon gewiefte Ablenkstrategien um den ganzen Mist zu vergessen.

Neben vielen tollen Aktivitäten, die mensch an dieser Stelle machen kann, mit netten Leuten treffen, ganz laut Musik hören und dazu tanzen, Mundharmonika üben usw. ist Spiele spielen eine meiner Liebsten. Nun sind leider viele Spiele, ganz geekmäßig, mit Computer oder Smartphone verbunden. Und das bringt eine_n dann schon wieder viel zu nah an den Bockmist, der nur zwei Klicks weiter im Netz rumfliegt. Deswegen: Brettspiele! Gesselschaftsspiele! etc. Spielspaß, weitweg von auslaugenden Onlinediskussionen und sehr gut mit „tolle Leute treffen!“ verbindbar.

Meine persönlichen Lieblinge sind immer noch Bohnanza und Munchkin, wobei ich für letzteres häufig zu wenige Spielwillige finde. Bei Kotaku habe ich vor ein paar Wochen einen Artikel zu den 5 besten Brettspielen (englisch) des letzten Jahres gefunden, so richtig überzeugt haben die mich aber auch noch nicht.

Wie geht es euch mit Brettspielen oder anderen Gessellschaftspielen? Habt ihr Favoriten? Welche Spiele könnt ihr empfehlen? Was sind denn nun wirklich die Top 5 des letzten Jahres?

Weitere Artikel in dieser Serie<< Empörst du noch oder diskutierst du schon?Wo bin ich? Und wo bist du? >>

Von Susanne

Susanne ist zur Zeit hauptberuflich Weltenbummlerin und Bloggerin. Zuvor studierte sie Medientechnologie und arbeitet ein Jahr als Systemingenieurin beim öffentlich-rechtlichen Fernsehn. Zum Geek wurde sie vorallem über Computerspiele und die unlängst erwachte Freude am Webprogrammieren. Die Feministin in ihr ist sowohl Ergebnis einer empowernden Familie als auch eine Antwort auf die Erfahrungen mit dem Rest der Welt.

10 Antworten auf „Was spielst du – auf dem Tisch?“

Eines meiner Lieblingsspiele: Pandemie. Da spielen nämlich alle gemeinsam (kooperativ) „gegen das Brett“. Ich mag das, da es ein schöner Kontrast zum ständigen Gegeneinander ist.

Ja, Pandemie ist klasse! Im Sommer soll ein Spiel mit umgekehrter Idee rauskommen, das läuft über Kickstarter und hört sich spannend an.
Toll sind auch: Abalone (klassisch, nur für zwei Leute), Core Worlds, Race for the Galaxy, Thunderstone (auch wenn ich das Setting nicht so spannend finde – es ist kooperativ und schön abwechslungsreich).

Ich liebe momentan am meisten auch Pandemie.
Ansonsten gerne auch Dominion, Siedler von Catan, Qwirkle, Kingdom Builder. Und Anno Domini in der Sex&Crime Edition. Und für viele Leute: Jungle Speed, aber das ist gefährlich ^^

Ich mag Qwirkle unheimlich gern – eine Mischung aus Domino und Romme, die je nach Temperament sehr gemeinschaftlich gespielt werden kann oder aggressiver.

Die Tischrollenspielklassiker: DSA und Shadowrun
Tischrollenspiel hat für mich, im Vergleich zu jeder anderem Spieleart, großen Vorteile, man ist nicht an die Vorgaben des Spieldeseinger gebunden wer was zu seihen hat, zumiendest nicht bei DSA und Shadowrun die beide offenen Charakterbau ermöglichen.

Die Klassiker: Mah-Jong und Go.
Sehr lustig: Fiese Freunde, Fette Feten.
Junta, dauert lange aber lohnt sich. Man muss aber zu sechst oder siebt sein, das klappt leider zu selten.

Ich empfehle auch die Videoreihe Tabletop, da werden alle zwei Wochen Spiele vorgestellt und vorgespielt, da kann man sich besser ein Bild machen als bei reinen Beschreibungen finde ich.

Mit leichter Verspätung, aber ich liebe Brettspiele!

Wow – so viele Freundinnen von kooperativen Spielen! Ich bin da eher am anderen Ende. Bis auf „Space Alert“ (=bestes Spiel aller Zeiten, chaotisch-dramatisches kooperatives Echtzeit Strategiespiel im Weltraum) meide ich kooperative Spiele komplett, weil es mir eigentlich beim Spielen gerade ums Gewinnen geht… Und weil kooperative Spiele oft den Nachteil haben, dass eine/r, der/die das Spiel besser kennt oder schneller durchschaut allen anderen sagt was sie zu tun haben.

Zur Zeit bin ich von Dominion-Sucht befallen, vor allem in der „Dark Ages“ Erweiterung. Die Siedler von Catan langweilen mich mittlerweile, waren aber über 10 Jahre mein absoluter Favorit.

Wenn ein Spiel von Friedemann Friese ist, kaufe ich es im Allgemeinen ohne weiter nachzufragen. Besonders glorreich: „Finstere Flure“ und „Fiese Freunde Fette Feten“. Aber auch „Fiji“ ist gehirnverknotend genial und man kann Schrumpfköpfe bekommen, das ist allein schon was wert…

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