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Superheld_in gesucht!

Dieser Artikel ist Teil 9 von 48 in der Serie Community Monday

Am ersten Montag im Monat werfen wir ein Thema in die Runde, ob aktuell oder zeitlos, über das wir uns gern mit euch austauschen wollen. Rege Beteiligung mehr als erwünscht!

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Ich bekenne mich schuldig: ich habe keine Ahnung von Superheld_innen. Meine Lieblingscomicfigur, die einem Superhelden am nächsten kommt, ist Obelix. Danach nix. Ich habe nie Superheld_innen Comics gelesen und auch entsprechende Filme erst spät gesehn. Wobei, eigentlich auch nur die Batman Filme. Spiderman – glaub ich einen und dann hört’s auch schon auf. Nicht schlimm, oder?

Der Punkt ist nur, ich finde Superheld_innen so vom Prinzip her total klasse. Am coolsten finde ich, wenn die Superkräfte irgendwie technisch sind, also nix angeborenes oder mutiertes. Deswegen kenn‘ ich wahrscheinlich auch fast alle Batmanfilme. Aber das ist auch irgendwie langweilig. Weil kennt jeder, weißer Typ und so – ihr wisst schon. Ich kenn‘ natürlich noch Wonderwoman, aber eigentlich auch nur von Bildern.

Ich habe Nacholbedarf, ich fühle mich Geektechnisch unvollständig und deswegen laber ich jetzt auch nicht länger rum! Wollt ihr mir und allen anderen, die es interessiert, nicht vielleicht erzählen, was eure lieblings Superheld_innen sind und warum? Das fänd‘ ich super! Also Umhang um – äh Vorhang auf!

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Von Susanne

Susanne ist zur Zeit hauptberuflich Weltenbummlerin und Bloggerin. Zuvor studierte sie Medientechnologie und arbeitet ein Jahr als Systemingenieurin beim öffentlich-rechtlichen Fernsehn. Zum Geek wurde sie vorallem über Computerspiele und die unlängst erwachte Freude am Webprogrammieren. Die Feministin in ihr ist sowohl Ergebnis einer empowernden Familie als auch eine Antwort auf die Erfahrungen mit dem Rest der Welt.

18 Antworten auf „Superheld_in gesucht!“

Sailor Moon & Co (wobei und Co mehr) waren die Helden meiner Kindheit – danach die PowerPuffGirls

Also, absolute Favoriten wären die Invisibles (http://en.wikipedia.org/wiki/Invisibles), sofern mensch die als Superhelden im traditionellen Sinn bezeichnen kann.
Die Watchmen sind auch ganz spannend, aber irgendwie hat es da bei mir nicht so geklickt. Spawn war ganz am Anfang der Serie auch spannend, das hörte aber ziemlich schnell auf.

Leider keine Heldin mit Technik, aber trotzdem toll: Ich mochte Haruka/Sailor Uranus aus Sailor Moon immer total gern. Ich fand es damals sehr spannend, erstmals auch eine lesbische Heldin in einer Zeichentrickserie bzw. in einem Comic zu sehen (als Kiddie war mir noch nicht so ganz bewusst, dass das in den japanischen Populärmedien gar nicht mal so selten der Fall ist) und war vielleicht sogar ein wenig verliebt in sie. :) Besonders gut hat mir gefallen, dass sie – im Gegensatz zu den anderen Mädels aus der Serie/dem Comic – so gut wie immer rational gehandelt hat und nicht so gefühlsduselig war. (Schade fand ich allerdings, dass dieses Verhalten in der Serie wiederum eher kritisch betrachtet wurde, aber nunja – shôjo manga halt.)
Momentan lese ich die Neuauflage von Sailor Moon und bin immer noch ziemlich begeistert von Haruka. Ich finde auch spannend, dass Takeuchi den Manga so inszeniert, dass Haruka eigentlich permanent (visuell) zwischen Mann und Frau oszilliert – das habe ich damals gar nicht so stark wahrgenommen.

Also: Eine Empfehlung für Sailor Moon – auch wenn der Manga durchaus seine nicht ganz so feministischen (und ziemlich nervige) Seiten hat…

Hmmm, eine/n liebste/n Superheld/in habe ich nicht. Allerdinsg habe ich einen liebsten Superbösewicht, nämlich Dr. Horrible aus „Dr. Horrible’s sing-along blog“, der in die Evil League of Evil aufgenommen werden möchte:

http://www.youtube.com/watch?v=qVBjS22ppdw

Warum Dr. HOrrible momentan mein Liebling ist: Weil er eine tragische Figur ist und weil er singt. (ja, ich gebe es zu, ich habe diese Musical-Schwäche :) )

Ich bin ein Fan des Marvel Universums. Iron Man hat mir sehr gut gefallen. Robert Downey Jr. ist einfach ein ‚cooler Hund‘. Daher bin ich auch total begeistert von The Avengers
Nicht jeder Superheld in dem Film ist toll, aber bis sich die Egos der Superhelden ihrer Aufgabe untergeordnet haben ist echt sehenswert.
Wer mir auch sehr gut gefallen hat war die Rolle der Katniss Everdeen in Hunger Games. Jetzt auch keine Superheldin mit technischen Gimmicks, aber dennoch eine Heldin Hunger Games

Zwar nur selten irgendwie technisiert, aber dafür halt extrem vielfältig sind die X-Wo_Men. Da liebe ich vor allem Wolverine, Nightcrawler und Mystique (bekannt aus den Filmen) sowie Kitty Pride (nicht ganz so prominent in den Filmen, aber auch zu sehen). Spannend ist auch, dass hier und da verschiedene gesellschaftliche Themen angegangen werden, welche die X-Wo_Man dann z.T. metaphorisch und z.T. sehr offen beschäftigen. Eine kleine Übersicht gibt es da in der englischsprachigen Wikipedia.

Leider arbeiten die Zeichner (mir sind da bei den X-Wo_Men bis dato noch keine Frauen* untergekommen) häufig mit male gaze. Auch erzeugt es bei mir häufig Kopfschmerzen, wenn sich dann weibliche Charaktere als „X-Men“ bezeichnen, statt dann halt einfach „X-Women“ zu sagen. Beides wegzulassen kann eigentlich nicht so schwer sein. =/

Für toughe (und feministisch kompatible) Superheld_innen empfiehlt sich durchaus der Palmiotti-Run von Power Girl von… ich glaub 2009. Sind 12 Hefte, auch irgendwo in Sammelbänden erhältlich. Die ist allerdings wie Superman. Nix Technisches… Alles was ich bisher an weiblichen Superhelden von DCs aktueller New 52 gelesen habe, ist allerdings Mist. Ich verlink dir mal was von Ein Comic Leben, Comic-Blog von und für Frauen (und auch für Männer natürlich ;) )

https://comicleben.wordpress.com/2012/08/16/frauen-zu-den-avengers-assemble-kriegt-autorin-und-superheldinnen/
https://comicleben.wordpress.com/2012/07/29/kraftmadchen-und-wunderfrauen-ein-yay-comics-podcast-zum-thema-frauen-und-comics/

Habe viele Comics gelesen früher aber nur ein Superheld an den ich mich erinnern kann, Phantomias.
Liegt wohl daran das ich nie die amerikanischen Superhelden Serien gelesen habe, sondern nur europäische Comics.
Hmm, müssten die Jedi-Ritter nicht auch als Superhelden gelten oder habe ich mich damit voll in die Nesseln gesetzt? :)
Jetzt frage ich mich gerade was alles ein Superheld ist. He-Man, She-Ra, Bravestar und sowas habe ich früher im Fernsehen gesehen, sind eigentlich auch Superhelden, oder?

Unbedingt empfehlen würde ich auch Batwoman aka Kate Kane (The New 52)! Ihre (Super-) Heldenhaftigkeit basiert nicht auf irgendwelchem überirdischen Kram (sondern auf ihrer Vergangenheit beim Militär, welches sie aufgrund von „Don’t Ask Don’t Tell“ verlassen musste). Außerdem ist das Ganze auch vom Zeichnerischen her ein Genuss! (Wer jetzt näheres Interesse hat: es gibt sehr viele gute Reviews online!)

Voll viele Antworten, find ich echt super! Sailer Moon hab ich als Kind auch ab und zu geschaut, aber so richtig viel anfangen konnte ich damit nicht. Vielleicht geb ich ihr nochmal ne Chance. Ansonsten ist da ja schon mal einiges zum anschauen und lesen, cool!

Zählt Xena? Man könnte behaupten, sie hätte es mit der Technik *g* Rassismus-technisch ist die Serie teils ziemlich furchtbar, aber die (Flach-) Witze und, na ja, Frauen*-Power gefallen mir.

Also ich bin was das DC universum angeht großer fan des Green Lantern Corps. Einfach die Idee mit purer Willenskraft dinge zu schaffe. Die Begrenzung ist die eigene Fantasie, find ich super. Und gleichzeitig besteht das Corps aus allen möglichen Arten von Aliens, im Fokus der Hauptserie steht aber leider ein männlicher Mensch, obwohl es sogar einen ganzen Planeten gibt, der Mitglied im Corps ist.
Was Marvel angeht, haben sich die X-Men in mein Herz gekämpft. Darunter besonders Jean Grey auch Marvel Girl oder später Phoenix genannt. Mystique die eine Gestaltwandlerin ist und zu guter letzt die Scarlet Witch die mal mit den Avengers zusammengearbeitet hat und dann in x-men comics auftauchte und in einer story line dafür verantwortlich ist, dass viele der Mutant_innen ihre kräfte verlieren und nur ein paar übrig bleiben.

Hi,
einer äußerst interessante Heldin ist Batwoman (nicht Batgirl), wie ich finde. Sie ist tagsüber Cop und abends…naja, selbsterklärend. Lesenswert sind die Comics ihrer Reihe, weil sie nicht versucht, männliches Hau-Drauf-Gehabe zu imitieren (Bsp.:Supergirl,Batgirl,Lara Croft), sondern ihre -gegenüber Batman fehlende körperliche Stärke- durch geistige Überlegenheit auszugleichen.Das Thema Sex kommt in ihren Comics kürzer als in anderen, mit weiblichen Protagonisten. Dass ein Großteil der Heldinnen eher durch körperliche Reize, denn durch Charakter bestechen liegt wohl in erster Linie daran, dass die Hauptzielgruppe der meisten Superheldencomics Pubertierende Jungen sind. Doch ab und an stechen charismatische Heldinnen heraus. Ebenso interessant finde ich Susan Storm, aus den Fantastischen Vier, da sie vor allem durch ihren Intellekt besticht, was in aller Regel leider den männlichen Comicparts vorbehalten ist.
Grundsätzlich gibt es aber leider nur kaum brauchbare weibliche Superhelden, was ich persönlich sehr schade finde. Doch Stereotype sind wir von männlichen Comichelden ja auch gewohnt…

Kennt hier niemand Modesty Blaise?

Faszinierende Hauptfigur (eine weibliche Heldin – und das schon in den 70ern oder so!), faszinierende Plots, künstlerisch ansprechende Grafiken. Ist halt schon paar Jährchen alt…

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