Mit dem Linkspam ins Wochenende starten

Sicher habt ihr euch bereits daran gewöhnt, dass wir euch allwöchentlich geekfeministischen Linkspam servieren und seid bereits hungrig von der anstrengenden Woche. Auch diesmal werden wir euch nicht enttäuschen. Wie immer sind Einsendungen von Links und Artikeln über sämtliche Kanäle ausdrücklich erwünscht. Here we go…

Geekige Links

  • Über Sexismus in der Gaming-Szene haben wir bereits den ein oder anderen Artikel veröffentlicht. Diese Studie widmet sich ebenfalls diesem Thema und findet Dinge wie “79.3% of all participants believe that sexism is prominent in the gaming community” heraus (strikte Aufteilung nach Frauen* und Männern*). (Englisch)
  • Auch Annalee Newitz hat für io9 in die Abgründe der Geek-Community geblickt und Analysen einiger Sexismus-Vorfälle von Konferenzen in den letzten Monaten veröffentlicht. (Englisch)
  • Der bei Geeks überaus bekannte Podcast CRE widmet sich in seiner neuesten Ausgabe dem Thema Feminismus. Über drei Stunden erläutert Katrin Rönicke ihre Ansichten zum Thema. Berechtigte Kritik am Flauschfeminismus wurde unter anderem hier bei der Raummaschine sehr gut zusammengefasst. ihdl geht noch einen wichtigen Schritt weiter und weist auf das vollständige Ausblenden von Intersektionalität hin. Femgeeks kann beides nur unterschreiben.
  • Falls euch nach basteln sein sollte, zögert nicht, schaut euch diesen großartigen DIY Polaroid Hanger an und legt los! (Englisch)
  • Und solltet ihr euch nun fragen, was der vorherige Punkt mit Feminismus zu tun hat, dann bitte direkt hier entlang, denn Catherine schreibt: “Als bereits überzeugte Feministin kann ich aus dem DIY sicherlich jede Menge feministische Aspekte rauslesen, weil ich weiß, wie Kategorien der Arbeitsteilung entstehen, wie die Diskurse über Rollenbilder geführt wurden und werden und weil ich politische Rückschlüsse gerade auch aus scheinbar privaten Dingen ziehen kann.”
  • Neurowissenschaften qualifizieren sich durchaus als sehr geekiges Thema. Leider sind die Grenzen zu den Populärwissenschaften hier fließend, weshalb wir immer wieder mit haarsträubenden Annahmen über männliche* und weibliche* Gehirne, Neuro-Sexismus,  konfrontiert werden.
  • Bei ScientificAmerican werden stereotype Kampagnen für die Gewinnung von Frauen*/Mädchen* in Technik- und Naturwissenschaften unter die Lupe genommen. (Englisch)
  • “free speech” oder Inklusion benachteiligter Gruppen? Auf geekfeminism.org berichtet ein Mozilla-Mitglied über heftige Konversationen innerhalb des Projektes und macht klar: “I reject that premise. To exclude people based on who they are — based on qualities that either cannot be changed or that there is no good reason for them to change, such as gender, sexuality, race, ability, age, shape, and so on — is to exclude needlessly, to harm the community by excluding people who would otherwise contribute to it.” (Englisch)

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