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	<title>FEMGEEKS</title>
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	<description>rrrebooting gender</description>
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		<title>Autorinnen zählen in der Science-Fiction</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 07:42:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Willkommen zu einer weitere Ausgabe von „Frauen zählen“. Nach Konferenzen, elektronischer Musik, Datenvisualisierung und Hollywood-Filmen heute in Science-Fiction-Büchern, bzw. der Berichterstattung darüber. Dort, so stellt sich heraus, gibt es schon seit Jahren wachsame Augen, die den Frauenanteil unter den Autor_innen, wie auch in den Zeitungsbesprechungen und unter den Rezensent_innen verfolgen. Vor einem Monat veröffentlichte das Online-Magazin Strange Horizons die Ergebnisse der Zählung 2012 (The 2012 SF Count). Berechnet wurde zunächst die Anteile von Autorinnen und Autoren in den Veröffentlichungen von 2012 laut Locus Magazine. Anschließend wurde in 14 Journals und Magazinen aus den USA und dem Vereinigten Königreich (UK) nachgezählt:...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zu einer weitere Ausgabe von „<a href="http://femgeeks.de/frauen-zaehlen/">Frauen zählen</a>“. Nach Konferenzen, elektronischer Musik, Datenvisualisierung und <a href="http://femgeeks.de/frauen-im-film-neue-negativ-rekorde/">Hollywood-Filmen</a> heute in Science-Fiction-Büchern, bzw. der Berichterstattung darüber. Dort, so stellt sich heraus, gibt es schon seit Jahren wachsame Augen, die den Frauenanteil unter den Autor_innen, wie auch in den Zeitungsbesprechungen und unter den Rezensent_innen verfolgen.</p>
<p>Vor einem Monat veröffentlichte das Online-Magazin <a href="http://strangehorizons.com/" target="_blank"><em>Strange Horizons</em></a> die <a href="http://strangehorizons.com/2013/20130422/2sfcount-a.shtml" target="_blank">Ergebnisse der Zählung 2012</a> (The 2012 SF Count). Berechnet wurde zunächst die Anteile von Autorinnen und Autoren in den Veröffentlichungen von 2012 laut <a href="http://www.locusmag.com" target="_blank"><em>Locus Magazine</em></a>. Anschließend wurde in 14 Journals und Magazinen aus den USA und dem Vereinigten Königreich (UK) nachgezählt: Wieviele Frauen sind unter den Rezensent_innen und unter den besprochenen Autor_innen? Außerdem gibt es noch eine Unterscheidung zwischen Fantasy und Science-Fiction.</p>
<div id="attachment_3847" class="wp-caption alignnone" style="width: 660px"><a href="http://femgeeks.de/wp-content/uploads/count_2012.jpg"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/uploads/count_2012_web.jpg" alt="Locus overall books received by author gender 2012: 45,8% women, 52,5 men; Reviews of books in SF venues by author gender 2012 in percentages." width="650" height="244" class="size-full wp-image-3847" /></a><p class="wp-caption-text">Grafiken mit freundlicher Genehmigung von <a href="http://strangehorizons.com/" target="_blank"><em>Strange Horizons</em></a></p></div>
<p>Wie bei allen diesen Zählungen gibt es einige grundsätzliche Probleme. Pseudonyme verfälschen die Ergebnisse, ebenso wie die zwei-geschlechtliche Einteilung von Menschen in Männer und Frauen. Auch wurden für den Frauenanteil unter den Autor_innen insgesamt nur vier Monate ausgezählt (die Ergebnisse seien dort allerdings konsistent). Insgesamt ist die Auswertung etwas schwierig, da einige Magazine nur sehr wenige Rezensent_innen haben und bei nur einem bzw. drei Rezensenten gleich 100 % Männeranteil zustande kommen. Auch, so wird angemerkt, sind etwa Autorinnen im <em>Locus</em> in den kurzen Rezensionen über- und den längeren Rezensionen unterrepräsentiert. Dagegen stellt das <a href="http://thecsz.com" target="_blank"><em>Cascadia Subduction Zone</em></a> Frauen explizit in den Fokus. Insgesamt sind Frauen in der Science-Fiction(-Berichterstattung) noch unterrepräsentiert.</p>
<div id="attachment_3850" class="wp-caption alignnone" style="width: 682px"><a href="http://www.vidaweb.org/the-count-2012"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/uploads/count_2012_harpers_overall.jpg" alt="Frauenanteile 2012 insgesamt im Harper&#039;s Magazine: 31 Frauen, 158 Männer" width="672" height="384" class="size-full wp-image-3850" /></a><p class="wp-caption-text">Grafik von VIDA</p></div>
<p>Vorbild ist “<a href="http://www.vidaweb.org/the-count" target="_blank">The Count</a>” von <a href="http://www.vidaweb.org" target="_blank">VIDA: Women In Literary Arts</a>, einer Organisation von Frauen im Literaturbereich. Seit 2010 zählt VIDA die Frauenanteile in den Literaturteilen bekannter Magazine. Mit der <a href="http://www.vidaweb.org/the-count-2012" target="_blank">Zählung von 2012</a> hat die Organisation auch einen <a href="http://www.vidaweb.org/three-years-to-stump-and-stack-and-stem" target="_blank">3-Jahresvergleich veröffentlicht</a>. Substanzielle Verbesserungen sind allerdings nicht sichtbar, im Gegenteil.</p>
<div id="attachment_3855" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.vidaweb.org/three-years-to-stump-and-stack-and-stem"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/uploads/Harpers-Authors-Reviewed1.jpg" alt="Drei Jahresvergleich der rezensierten Autorinnen beim Harper&#039;s Magazine: 2010 21% Frauenanteil, 2011 19% Frauenanteil, 2012 11% Frauenanteil" width="450" height="397" class="size-full wp-image-3855" /></a><p class="wp-caption-text">Grafik von VIDA</p></div>
<p>Im Vergleich mit der allgemeinen Literatur-Zählung ist die Repräsentation von Frauen in der Science-Fiction, sowohl als besprochene Autorinnen, als auch als Rezensentinnen, etwas besser. Dies dürfte auch damit zu tun haben, dass viele Sci-Fi-Magazine von Menschen in ihrer Freizeit gemacht werden und das „private“ Lesen und Schreiben inzwischen weiblich besetzt ist. Außerdem zeigt sich bei der recht unscharfen Trennung von Science-Fiction und Fantasy, dass in letzterer noch einmal mehr Autorinnen zu finden sind. Dennoch sind auch hier Frauen weiter unterrepräsentiert.</p>
<p>Dass die VIDA-Grafiken in diesem Beitrag sich auf das <a href="http://harpers.org/" target="_blank"><em>Harper&#8217;s Magazine</em></a> beziehen, liegt übrigens an einem Artikel von Francine Prose in ebendiesem Magazin. Unter dem Titel <a href="http://harpers.org/archive/1998/06/scent-of-a-womans-ink/" target="_blank">“Scent of a Woman’s Ink – Are women writers really inferior?”</a> (Duft der Tinte einer Frau – sind Autorinnen wirklich minderwertig?) beschrieb sie die Unterrepräsentation von Frauen auf allen Ebenen in Literaturbesprechungen bereits im Juni 1998. Seitdem sind 15 Jahre vergangen, ohne dass sich etwas geändert hat.</p>
 <p><a href="http://femgeeks.de/?flattrss_redirect&amp;id=3759&amp;md5=19f3b2352a05a28e70cb2086f39ce5d0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>FairPhone &#8211; Ist faire Produktion möglich?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 15:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Dykes]]></category>
		<category><![CDATA[faire IT]]></category>
		<category><![CDATA[faire produktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist ungefähr zwei Jahre her, da schrieb ich für das Missy Magazine einen Artikel über die Produktion von IT-Gadgets wie z.B. Smartphones oder Tablets. Damals hatte ich versucht einen kurzen Einblick in ein vielschichtiges Problem zu gewinnen und diesen weiterzugeben. In den letzten zwei Jahren hat sich einiges getan und ich muss zugeben, dass ich das Thema zunehmend aus den Augen verloren und teilweise geradezu verdrängt hatte, obwohl die Beschäftigung mit mobilen Geräten in meinem Studium an Bedeutung gewann. Mobile Geräte sind so beliebt wie noch nie. Erst kürzlich vermeldete allein Google mehr als 900 Millionen aktivierte Android Geräte....]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ungefähr zwei Jahre her, da schrieb ich für das Missy Magazine <a href="http://missy-magazine.de/2011/10/03/der-wahre-preis-unserer-it-gadgets/">einen Artikel</a> über die Produktion von IT-Gadgets wie z.B. Smartphones oder Tablets. Damals hatte ich versucht einen kurzen Einblick in ein vielschichtiges Problem zu gewinnen und diesen weiterzugeben. In den letzten zwei Jahren hat sich einiges getan und ich muss zugeben, dass ich das Thema zunehmend aus den Augen verloren und teilweise geradezu verdrängt hatte, obwohl die Beschäftigung mit mobilen Geräten in meinem Studium an Bedeutung gewann. Mobile Geräte sind so beliebt wie noch nie. Erst kürzlich <a href="http://thenextweb.com/insider/2013/05/15/everything-announced-at-the-google-io-2013-keynote-in-one-handy-list/">vermeldete allein Google</a> mehr als 900 Millionen aktivierte Android Geräte.</p>
<p>Über die Produktionsbedingungen solcher Geräte wird immer wieder vereinzelt berichtet (vor allem wenn es <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/foxconn-drei-mitarbeiter-begehen-selbtsmord-a-900669.html">große Schlagzeilen</a> gibt), doch im Bezug auf Alternativen blieb es lange Zeit ruhig (innerhalb meiner Filterblase). Die erste Hardware-Alternative die mir ins Auge sprang war die <a href="http://www.nager-it.de/maus">Faire Maus</a>. Auf der Website des Projektes wird schnell klar, wie &#8220;einfach&#8221; Produktion ohne Menschenrechtsverletzungen und Ausbeutung klingt und wie schwer die Umsetzung tatsächlich ist. Nun hat ein Start-up aus Amsterdam den Schritt zur fairen Produktion eines Smartphones gewagt. Das <a href="http://www.fairphone.com/">FairPhone</a> (Hardware Spezifikation <a href="http://buy-a-phone-start-a-movement.fairphone.com/specs/">hier</a>) wird als <em>seriously cool</em> angepriesen und <a href="http://watershed.co.uk/opencity/think-pieces/think-piece-2/">offen</a> mit konfliktfreien Rohstoffen produziert. Es kann momentan für 325 Euro vorbestellt werden und wenn 5000 Vorbestellungen eingegangen sind, beginnt die Produktion.</p>
<p>Kennt ihr noch weitere Alternativen? Was haltet ihr vom FairPhone, der Herangehensweise, der Transparenz*, der <a href="http://www.flickr.com/photos/fairphone/">Aufmachung</a>?</p>
<p><small>*Anmerkung: Während ich diesen Artikel schrieb waren ein großer Teil der Website für mich nicht erreichbar. Update 20:30 Uhr: mittlerweile ist der Relaunch der Seite abgeschlossen.<br />
</small></p>
 <p><a href="http://femgeeks.de/?flattrss_redirect&amp;id=3890&amp;md5=1ff813988dddc25b7f1b11c52a2d1f3e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bücherstapel oder leuchtender Bildschirm?</title>
		<link>http://femgeeks.de/bucherstapel-oder-leuchtender-bildschirm/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 14:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog & Offline]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[E-Books]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist Teil 37 von 37 in der Serie Community Monday Jeden Montag werfen wir ein Thema in die Runde, ob aktuell oder zeitlos, über das wir uns gern mit euch austauschen wollen. Rege Beteiligung mehr als erwünscht! Ihr habt Themenvorschläge für den Community Monday? Oder wollt sogar mal einen Artikel für die Reihe schreiben? Immer gern! Meldet euch einfach über das Kontaktformular! Die Sommer-Leseliste steht, und ab in den örtlichen Buchladen, vielleicht findet sich beim stöbern dort noch eine spontane Entdeckung. Oder doch einfach auf dem Sofa sitzen bleiben und online im ebook Store runter laden? So gern...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="seriesmeta">Dieser Artikel ist Teil 37 von 37 in der Serie <a href="http://femgeeks.de/series/community-monday/" class="series-140" title="Community Monday">Community Monday</a> <p><p>Jeden Montag werfen wir ein Thema in die Runde, ob aktuell oder zeitlos, über das wir uns gern mit euch austauschen wollen. Rege Beteiligung mehr als erwünscht! </p>
<p>Ihr habt Themenvorschläge für den Community Monday? Oder wollt sogar mal einen Artikel für die Reihe schreiben? Immer gern! Meldet euch einfach über das  <a title="Kontakt" href="http://femgeeks.de/kontakt/">Kontaktformular</a>!</p>
</p></div><p>Die <a title="Sommer-Bücher-Leseliste" href="http://femgeeks.de/sommer-bucher-leseliste/">Sommer-Leseliste</a> steht, und ab in den örtlichen Buchladen, vielleicht findet sich beim stöbern dort noch eine spontane Entdeckung. Oder doch einfach auf dem Sofa sitzen bleiben und online im ebook Store runter laden?</p>
<p>So gern ich Bücher in der Hand, neben meinem Bett und später im Regal habe. Ein ebook Reader ist manchmal einfach unverschämt praktisch. Weil auch 1500-Seiten-Bücher in der Tasche nicht für Rückenschmerzen sorgen. Und selbst, wenn ich morgens lieber etwas anderes als abends lese, ich  nicht gleich ein kleine Schubkarre brauche. Und natürlich nicht zu letzt, weil es auch einen sehr einfachen Zugriff auf kostenlose Bücher ermöglicht. Wie etwa über das <a title="Project Gutenberg" href="http://www.gutenberg.org/" target="_blank">Project Gutenberg</a>.</p>
<p>Aber wie ist es bei euch? Alles schon digital oder doch lieber klassische Paperbacks? Warum lest ihr noch Bücher aus Papier, oder warum nicht?</p>
 <p><a href="http://femgeeks.de/?flattrss_redirect&amp;id=3869&amp;md5=01df6b8b2157b5f510e4c7e09b8138d2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Community Monday]]></series:name>
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		<title>Disney macht Merida erst „sexy“ und dann einen (halben) Rückzieher</title>
		<link>http://femgeeks.de/disney-macht-merida-sexy-und-dann-einen-halben-rueckzieher/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 08:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flirren & Rauschen]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Merida]]></category>
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		<description><![CDATA[Von allen Pixar-Filmen war „Merida“, was etwa die Filmeinnahmen betrifft, ein solider Durchschnittsfilm. Wie revolutionär sowohl Merida selbst als Hauptfigur, als auch ihre Geschichte waren, wird es langsam deutlich. Besonders bei der Kontroverse um ihr 2D-Erscheinungsbild zur Aufnahme in die “Disney Princess Collection”. Denn Disney verschlankte Merida vor ihrer Krönung zur Prinzessin, was weltweit zu Kritik von Kindern, Eltern und Aktivist_innen führte. Die wilden Locken waren zur wallenden Mähne verdichtet, die Taille schlanker, der Kleidausschnitt tiefer, die Wangen schmaler, die Augen mit Lidstrich betont. Das Kleid ist das enge Glitzerteil, das sie im Film zerreißt. Damit machte Disney genau das,...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Von allen Pixar-Filmen war „Merida“, was etwa die Filmeinnahmen betrifft, ein solider Durchschnittsfilm. Wie revolutionär sowohl Merida selbst als Hauptfigur, als auch ihre Geschichte waren, wird es langsam deutlich. Besonders bei der Kontroverse um ihr 2D-Erscheinungsbild zur Aufnahme in die “Disney Princess Collection”. Denn Disney <a href="http://feminspire.com/disney-sexes-up-braves-merida-before-letting-her-in-the-princess-club/" target="_blank">verschlankte Merida</a> vor ihrer Krönung zur Prinzessin, was weltweit zu Kritik von Kindern, Eltern und Aktivist_innen führte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3829" alt="Links die überarbeitete Version mit schlankem Gesicht und Make-Up und rechts Merida aus dem Film mit fisseligen roten Haaren, rundem Gesicht und Bogen" src="http://femgeeks.de/wp-content/uploads/disney-brave-merida-disney-princess.jpg" width="600" height="200" /></p>
<p>Die wilden Locken waren zur wallenden Mähne verdichtet, die Taille schlanker, der Kleidausschnitt tiefer, die Wangen schmaler, die Augen mit Lidstrich betont. Das Kleid ist das enge Glitzerteil, das sie im Film zerreißt. Damit machte Disney genau das, wogegen Merida sich im Film wehrt und passte ihr Erscheinungsbild den herrschenden Schön­heits­idealen an. Zwar sind die Ideale im Film andere (Meridas Locken sind unter <a href="http://images5.fanpop.com/image/photos/24800000/Merida-outfit-disney-princess-24882938-1400-1050.jpg" target="_blank">einer weißen Haube versteckt</a>), ihr Protest passiert aber aus Prinzip. Ob Lidstrich oder hochgeschlossenes Kleid – Merida widersetzt sich einengenden Regeln, die für sie nur aufgrund ihres Geschlechts gelten sollen und sie auf schmückendes Beiwerk nach den Maßstäben anderer reduzieren.</p>
<p>Die Drehbuchautorin Branda Chapmann, die auch Regie führte, bis sie durch einen Mann ersetzt wurde, schäumte in einer <a href="http://www.marinij.com/millvalley/ci_23224741/brave-creator-blasts-disney-blatant-sexism-princess-makeover" target="_blank">Nachricht an ihre Heimatzeitung</a>, das <em>Marin Independent Journal</em>:</p>
<blockquote><p>When little girls say they like it because it&#8217;s more sparkly, that&#8217;s all fine and good but, subconsciously, they are soaking in the sexy &#8216;come hither&#8217; look and the skinny aspect of the new version. It&#8217;s horrible! Merida was created to break that mold — to give young girls a better, stronger role model, a more attainable role model, something of substance, not just a pretty face that waits around for romance.</p></blockquote>
<p><em>Wenn kleine Mädchen sagen, dass sie das mögen, weil es mehr glitzert ist das gut und ok, aber unbewußt saugen sie diese sexy Flirtposen und die Verschlankung der neuen Version auf. Es ist furchtbar! Merida wurde kreiiert, um diese Standardform zu durchbrechen – um jungen Mädchen ein besseres, stärkeres Rollenvorbild zu geben, ein erreichbares Rollenvorbild, etwas mit Substanz, nicht nur einem hübschen Gesicht, das auf eine Liebschaft wartet.</em></p>
<p>Das dies funktioniert, bewiesen die insgesamt 550 Millionen Dollar Filmeinnahmen und ein deutlich ausgeglicheneres Geschlechterverhältnis unter den Zuschauer_innen als erwartet. Eine <a href="https://www.change.org/petitions/disney-say-no-to-the-merida-makeover-keep-our-hero-brave " target="_blank">Petition gegen die Veränderung</a> erreichte dann in kurzer Zeit über 200.000 Unter­schriften aus aller Welt. Als Reaktion nahm Disney das Bild aus der Prinzessinnen­galerie und ersetze es durch eines aus dem Film. Darüberhinaus betont die Firma allerdings, die augerüschte Version „nur für wenige Produkte“ verwenden zu wollen. Die Hauptgründe der Kritik hat man <a href="http://rebeccahains.wordpress.com/2013/05/16/disney-responds-to-merida-petition-missing-the-point/" target="_blank">augenscheinlich nicht verstanden</a>, denn eines der Produkte ist diese <a href="http://www.target.com/p/disney-princess-merida-sparkle-doll/-/A-14329579#prodSlot=medium_1_28" target="_blank">katastrophale Puppenversion von Merida</a> (ich hätte sie nicht erkannt):</p>
<p><a href="http://www.target.com/p/disney-princess-merida-sparkle-doll/-/A-14329579#prodSlot=medium_1_28"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/uploads/target_merida.jpg" alt="Eine dünne weiße Puppe mit langen roten Haaren, einem blau-goldenem bodenlangen Kleid und einer goldenen Krone im Haar." width="410" height="410" class="alignnone size-full wp-image-3827" /></a></p>
<p>Um Disney im Fall Merida weiter auf die Finger zu schauen, gibt es nun eine <a href="http://www.amightygirl.com/keepmeridabrave" target="_blank">Kampagnenseite “Keep Merida Brave”</a> (<em>Brave</em>, engl. für mutig, ist der Originaltitel des Films). Dabei ist Merida beileibe nicht der erste Fall von Sexualisierung und einem „Verschönerungs­prozess“, der vor allem das Zurechtbasteln auf eine weiße, geschminkte, schlanke Normfrau bedeutet. So hat <em>Jezebel</em> noch <a href="http://jezebel.com/disney-pulls-sexy-merida-makeover-after-public-backlash-494274022" target="_blank">einige andere Bilder zusammengestellt</a>. Allen gemein ist, dass die Prinzessinnen für die Galerie hellhäutiger, glamouröser und flirtiger aussehen. Tiana, die erste Schwarze Prinzessin, hat sogar eine Nasen-OP erhalten. Tatsächlich haben viele von ihnen aber mehr zu bieten. Die Idee von BitchFlicks, die „Disney-Prinzessinnen“ <a href="http://www.btchflcks.com/2013/05/lets-re-brand-disney-princesses-as.html" target="_blank">in „Disney-Heldinnen“ umzubenennen</a>, ist daher eine wunderbare. Allein: Disney selbst wird es nicht tun.</p>
<p>Wer sich für eine weitergehende Analyse von Disney(-Filmen) und dem dort herrschenden Rassismus und Sexismus interessiert, der/dem sei die Dokumentation “<a href="http://www.veoh.com/watch/v15800022cezMt3D6?h1=Mickey+Mouse+Monopoly+" target="_blank">Mickey Mouse Monopoly</a>” ans Herz gelegt. Leider scheint es keine deutsche Version davon zu geben.</p>
 <p><a href="http://femgeeks.de/?flattrss_redirect&amp;id=3779&amp;md5=df53d9f1b0ab9819a9428389f7f51f86" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie Lego &#8220;Street Harassment&#8221; verharmlost und noch viel mehr im Linkspam</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Charlott</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Twitter haben wir seit gestern über tausend Follower_innen! Mit dieser freudigen Erkenntnis im Rücken haben wir euch eine prall gefüllte Linkliste für die lauen Abendstunden zusammengestellt. Über Hinweise freuen wir uns wie immer via Kontaktformular, Facebook oder Twitter . Geekige Links In welchen Kontexten kommen Frauen und Männer in Zeitungen vor? Und wie lässt sich das gut auswerten? Auf ipython wird gezeigt wie Python bei der Frage helfen kann. [Englisch] &#8220;Vorsicht beim Skypen &#8211; Microsoft liest mit&#8220;, schreibt Heise. Fotografin Jaime Moore hat Fotos ihrer fünfjährigen Tochter gemacht. Das allein wäre jetzt noch nicht so interessant, aber das tolle:...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bei Twitter haben wir seit gestern über tausend Follower_innen! Mit dieser freudigen Erkenntnis im Rücken haben wir euch eine prall gefüllte Linkliste für die lauen Abendstunden zusammengestellt. Über Hinweise freuen wir uns wie immer via <a href="http://femgeeks.de/kontakt/">Kontaktformular</a>, <a href="http://www.facebook.com/femgeeks">Facebook</a> oder <a href="https://twitter.com/femgeeks">Twitter</a> .</em></p>
<h2>Geekige Links</h2>
<ul>
<li>In welchen Kontexten kommen Frauen und Männer in Zeitungen vor? Und <a href="http://nbviewer.ipython.org/5105037" target="_blank">wie lässt sich das gut auswerten</a>? Auf <strong>ipython </strong>wird gezeigt wie Python bei der Frage helfen kann. [Englisch]<strong><br />
</strong></li>
<li>&#8220;<a href="http://www.heise.de/security/meldung/Vorsicht-beim-Skypen-Microsoft-liest-mit-1857620.html" target="_blank">Vorsicht beim Skypen &#8211; Microsoft liest mit</a>&#8220;, schreibt <strong>Heise</strong>.</li>
<li>Fotografin<strong> Jaime Moore</strong> hat Fotos ihrer fünfjährigen Tochter gemacht. Das allein wäre jetzt noch nicht so interessant, aber das tolle: Sie haben gemeinsam <a href="http://www.jaimemoorephotography.com/2013/05/09/not-just-a-girl/" target="_blank">Portraits spannender Frauen nachgestellt</a>.</li>
<li><strong>Silke Meyer</strong> erklärt, wie ein <a href="http://silkemeyer.net/einen-eigenen-freifunk-router-in-betrieb-nehmen" target="_blank">eigener Freifunkknoten gebaut</a> werden kann.</li>
<li>Was bisher fehlte: Ein <a href="http://www.feministfatale.com/2011/03/rants-of-a-gamer-girl-feminist-gamer-bingo/" target="_blank">Bingo mit Sprüchen</a>, die sich Spielerinnen ständig anhören dürfen. [Englisch]</li>
<li>Interventionen! Schmunzeln und freuen über die Dokumentation der &#8220;<a href="http://thehawkeyeinitiative.com/post/50432219744/special-guest-edition-the-hawkeye-initiative-irl" target="_blank">Hawkeye Initiative in RL</a>&#8220;. [Englisch]</li>
<li><strong>Die Töchter Regalias</strong> schreibt über &#8220;Graphic Novels for Ladies only&#8221;. Ja, <a href="http://toechterregalias.wordpress.com/2013/04/28/nicht-zu-fassen-graphic-novels-for-ladies-only/" target="_blank">sowas gibt es</a>.</li>
<li>[TW: *istische Sprache] <strong>io9</strong> zeigt eine <a href="http://io9.com/an-interactive-map-of-racist-homophobic-and-ableist-tw-499908637" target="_blank">interaktive Karte</a> rassistischer, homophober und ableistischer Tweets in den USA. [Englisch]</li>
<li><strong>The Guardian</strong> veröffentlicht eine <a href="http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2013/apr/30/violence-guns-best-selling-video-games" target="_blank">Grafik zu Gewalt/ Waffen</a> in oft verkauften Spielen. [Englisch]</li>
<li>Es gibt <a href="http://requireshate.wordpress.com/2011/08/11/star-wars-where-feminism-goes-to-die/" target="_blank">Star Wars Novels</a>. Und in denen sieht es nicht sonderlich gut aus für Protagonistinnen, schreibt <strong>requires hate</strong>. [Englisch]</li>
<li>Seit Ende April befüllt Nele Heise <a href="http://codeascontrol.wordpress.com/" target="_blank">das Blog <strong>Code Literacy</strong></a>.</li>
<li>Auf <strong>Annalist</strong> werden Beispiele für <a href="http://annalist.noblogs.org/post/2013/05/16/feminismus-und-zensur-beispiele-gesucht/" target="_blank">zensierte feministische Medien</a> gesucht.</li>
<li><a href="http://www.examiner.com/article/lego-apologizes-for-cat-calling-construction-worker-sticker" target="_blank">Lego und Street Harassment</a> &#8211; was hat das wohl mit einander zu tun? Einiges. [Englisch]</li>
<li>Auf dem <strong>Sozblog</strong> (dem Blog der Deutschen Gesellschaft für Soziologie) gibt es einen <a href="http://soziologie.de/blog/?p=2190" target="_blank">Text zu Nerdettes</a>.</li>
<li>Bei <strong>Looterer &amp; Murderer</strong> gibt es eine <a href="http://spikefetish.tumblr.com/post/50342539096/list-of-games-hacked-to-have-playable-women" target="_blank">Liste von Spielen, die gehackt wurden</a>, damit es spielbare Heldinnen gibt. [Englisch]</li>
<li>Die <a href="http://www.btchflcks.com/2013/04/the-walking-dead-sexist-woman-problem.html" target="_blank">Serie &#8220;The Walking Dead&#8221;</a> ist eigentlich nicht mehr zu retten hinsichtlich der sexistischen Darstellungen, schreibt <strong>Bitch Flicks</strong>. [Englisch]</li>
<li>Und zum Wochenende auch noch etwas auf die Ohren: Es gibt eine <a href="http://peachnerdznohero.podcast-kombinat.de/?p=82" target="_blank">neue Folge</a> vom Podcast <strong>Peach Nerdz No Hero</strong>! Dabei geht es unter anderem um &#8220;Edna bricht aus&#8221;, Fake Nerd Girls und &#8220;De Blob&#8221;.</li>
<li>Außerdem: Die NZZ <a href="https://twitter.com/SylkeGruhnwald/status/333913829463449600" target="_blank">sucht eine_n Infografiker_in</a>!</li>
</ul>
<h2>Was sonst noch wichtig ist</h2>
<ul>
<li>Es gibt nun &#8220;<a href="http://www.fonds-missbrauch.de/sexueller-missbrauch/" target="_blank">Fonds Sexueller Missbrauch</a>&#8221; (ja leider wurde dieser Begriff gewählt), wo Betroffene sexualisierter Gewalt familiären bis zum 30. April 2016 Sachleistungen beantragen können.</li>
<li>Trotz aller Kritik hat der Bundestag beschlossen, dass <a href="http://maedchenmannschaft.net/trotz-kritik-von-allen-seiten-notfallverhuetung-bleibt-rezeptpflichtig/" target="_blank">Notfallverhütung rezeptpflichtig bleibt</a>.</li>
<li>Mina schreibt auf <strong>Frau Dingens</strong>, dass sie <a href="http://frau-dingens.de/?p=2328" target="_blank">auch einmal &#8220;Nein&#8221; sagen</a> kann zu den ständigen Anrufungen, dass sie doch dieses oder jenes feministische Thema erläutern sollte.</li>
</ul>
<h2>Termine</h2>
<ul>
<li><strong>29.Mai</strong> in <strong>Braunschweig</strong>: Round Table, unter anderem mit <a href="http://femgeeks.de/author/helga/" target="_blank">Helga Hansen</a>, zum Thema &#8220;<a href="http://vserver.frauen.etc.tu-bs.de/gz/downloads/Flyer_Jenseits-der-Norm_Online.pdf" target="_blank">Jenseits der Norm. Wie kann das Studium der Ingeneurwissenschaften attraktiver werden?</a>&#8220;</li>
<li><strong>14. Juni</strong> in <strong>Braunschweig</strong>: &#8220;<a href="http://pharmgesch-bs.de/fileadmin/pharmgesch/Dokumente/Flyer3_Giftworkshop.pdf" target="_blank">Toxische Medien I: Pilze, Gifte und gestörte Ordnungen</a>&#8220;</li>
<li><strong>Call for Papers</strong> bis zum <strong>15.Juni</strong>: &#8220;<a href="http://www.akwg.rwth-aachen.de/fileadmin/user_upload/PDFs/Call_for_Papers/CFP_AKWG_2013__1_.pdf" target="_blank">Überwindung der Körperlichkeit. Historische Perspektiven auf den künstlichen Körper.</a>&#8220;</li>
<li>Vom <strong>19. bis 23. August</strong> findet in <strong>Wien</strong> ein <a href="http://www.zit.co.at/awareness-information/ideenattacke-zit-forschungsstunde/excite-technikcamp-fuer-maedchen.html" target="_blank">kostenloses Technikcamp für Mädchen</a> statt. <strong>Jetzt</strong> kann sich beworben werden.</li>
</ul>
 <p><a href="http://femgeeks.de/?flattrss_redirect&amp;id=3807&amp;md5=ac8cbdd0a8181478c7b6401a6dfadecd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Frauen* im Film &#8211; neue negativ Rekorde</title>
		<link>http://femgeeks.de/frauen-im-film-neue-negativ-rekorde/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 14:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flirren & Rauschen]]></category>
		<category><![CDATA[Genderdebug]]></category>
		<category><![CDATA[Filmindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen* in der Filmbranche]]></category>
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		<category><![CDATA[women in film]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen in der Filmbranche. Hollywood. Mal wieder. Bitch Flicks twitterten vor zwei Tagen, die Repräsentation von Frauen* in Filmen ist auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Waren vor 3 Jahren noch 32, 8% der Sprechrollen Frauen* (bezogen auf die 100 erfolgreichsten Kinofilme: top 100 box office films), waren es 2012 nur noch 28,4%. Und das trotz großer, frauen*getragener Filme wie The Hunger Games, Bridesmaids oder Twilight. Ekliges Detail: die Frauen*, die auf der Leinwand waren, trugen zu 31,6% sexuell freizügige Kleidung. Höchster Prozentsatz in 5 Jahren. Der Prozentsatz der &#8220;sexuell provokant&#8221; angezogenen weiblichen* Teenager ist mit 56,6% sogar noch...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen in der Filmbranche. Hollywood. Mal wieder. <a title="Where have all the #women gone in #movies?..." href="https://twitter.com/BitchFlicks/status/333997755284467712" target="_blank">Bitch Flicks twitterten</a> vor zwei Tagen, die Repräsentation von Frauen* in Filmen ist auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Waren vor 3 Jahren noch 32, 8% der Sprechrollen Frauen* (bezogen auf die 100 erfolgreichsten Kinofilme: top 100 <a title="Box Office" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Box_Office" target="_blank">box office films</a>), waren es 2012 nur noch 28,4%. Und das trotz großer, frauen*getragener Filme wie The Hunger Games, Bridesmaids oder Twilight. Ekliges Detail: die Frauen*, die auf der Leinwand waren, trugen zu 31,6% sexuell freizügige Kleidung. Höchster Prozentsatz in 5 Jahren. Der Prozentsatz der &#8220;sexuell provokant&#8221; angezogenen weiblichen* Teenager ist mit 56,6% sogar noch höher. Ein Anstieg um 20% seit 2009.</p>
<p>Obwohl nachweislich mindestens genauso viele Frauen* ins Kino gehen wir Männer*, scheinen Hetero Männer* weiterhin die einzige mögliche Zielgruppe in den Köpfen vieler Hollywoodproduzent_innen und Regieseur_innen zu sein. Und diese lassen sich bekannter Weise nur mit nackter Haut locken [/sarcasm off]. Interessant hierbei: wurden die Filme von Frauen* geschrieben und/ oder hatte eine Frau* Regie geführt war eine sexualisierte Darstellung der Schauspielerinnen wesentlich weniger wahrscheinlich.</p>
<p>Leider ist der Frauen*anteil hinter der Kamera noch deprimierender als der vor der Kamera, wie diese tolle <a title="Infographic: Where Are the Women Directors?" href="http://www.fandor.com/infographics/where-are-the-women-directors" target="_blank">Infografik auf fandor.com</a> zeigt. Bei nur 4,4% der Top 100 box office Filme zwischen 2002 und 2012 führte eine Frau* Regie. Auch hier ist der Trend eher negativ. Waren 1998 noch 9% der Filme von Regieseurinnen*, sank der Anteil 2010 auf 7% und 2011 erneut auf 5% ab. Fast kein Wunder, dass in den vergangen 85 Jahren nur 4 Mal der Regieoscar an eine Frau* ging.</p>
<p>Und nein, das liegt, <a title="No thanks to the Academy" href="http://femgeeks.de/no-thanks-to-the-academy/">wie ich schon mal erwähnte </a>, nicht daran, dass etwa weniger Frauen* an Filmhochschulen ihren Abschluss machen. Viel mehr ist eine sexistische und misogyne Branche, die es Frauen* ungleich viel schwerer macht erfolgreich zu sein. Angefangen bei dummen Sprüchen, nicht-ernst-nehmen oder nicht-zutrauen bis hin zu sexuellen Übergriffen ist leider alles dabei. Nicht verwunderlich, dass viele Frauen* keine Lust haben sich dem um jeden Preis auszusetzen.</p>
<p>Silberstreif am Horizont? Bleibt die Independent Filmbranche. Beim größten Independent Filmfestival, dem Sundance Film Festival, führten bei 23,9% der Filme in den letzten 10 Jahren Frauen* Regie. Tendenz (tatsächlich) steigend! Dennoch, die meiste Aufmerksamkeit bekommen natürlich die großen Hollywoodproduktionen. Und das heißt leider immer wieder: die selben Geschichten, die selben Blickwinkel und die selbe ekelhaft sexualisierte Sichtweise auf Frauen*.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li><a title="Why Are Female Directors Having (Relative) Success in Independent Film, but Not in Hollywood?" href="http://nofilmschool.com/2013/05/female-directors-indie-film-hollywood/" target="_blank">Why Are Female Directors Having (Relative) Success in Independent Film, but Not in Hollywood?</a> (englisch) [Inhaltswarnung: Beschreibung von sexuellen Übergriffen]</li>
<li><a title="Where have all the women gone in movies?" href="http://www.latimes.com/entertainment/movies/moviesnow/la-et-mn-women-film-20130513,0,2661695.story" target="_blank">Where have all the women gone in movies?</a> (englisch)</li>
</ul>
 <p><a href="http://femgeeks.de/?flattrss_redirect&amp;id=3782&amp;md5=09a56d5546f2eff55f0f8e97bb4490a8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sommer-Bücher-Leseliste</title>
		<link>http://femgeeks.de/sommer-bucher-leseliste/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 07:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Charlott</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog & Offline]]></category>
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		<category><![CDATA[Alix Olson]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist Teil 36 von 37 in der Serie Community Monday Jeden Montag werfen wir ein Thema in die Runde, ob aktuell oder zeitlos, über das wir uns gern mit euch austauschen wollen. Rege Beteiligung mehr als erwünscht! Ihr habt Themenvorschläge für den Community Monday? Oder wollt sogar mal einen Artikel für die Reihe schreiben? Immer gern! Meldet euch einfach über das Kontaktformular! Langsam fühlt es sich frühlingshaft, an manchen Orten_Tagen fast schon etwas sommerlich an. Und ist es da nicht ziemlich wundervoll hinter dem Computer hervorzukriechen und sich auf die Wiese zu packen. Begleitet von einem spannenden, herausvordernden,...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="seriesmeta">Dieser Artikel ist Teil 36 von 37 in der Serie <a href="http://femgeeks.de/series/community-monday/" class="series-140" title="Community Monday">Community Monday</a> <p><p>Jeden Montag werfen wir ein Thema in die Runde, ob aktuell oder zeitlos, über das wir uns gern mit euch austauschen wollen. Rege Beteiligung mehr als erwünscht! </p>
<p>Ihr habt Themenvorschläge für den Community Monday? Oder wollt sogar mal einen Artikel für die Reihe schreiben? Immer gern! Meldet euch einfach über das  <a title="Kontakt" href="http://femgeeks.de/kontakt/">Kontaktformular</a>!</p>
</p></div><p>Langsam fühlt es sich frühlingshaft, an manchen Orten_Tagen fast schon etwas sommerlich an. Und ist es da nicht ziemlich wundervoll hinter dem Computer hervorzukriechen und sich auf die Wiese zu packen. Begleitet von einem spannenden, herausvordernden, lustigen, tragischen, theoretischem, gefühlsbeladenen, kühn argumentierenden Buch.</p>
<p>Darum will ich heute wissen: Was hat es bisher auf eure Sommer-Leseliste geschafft? Welche Bücher stapeln sich in Papierform neben eurem Bett oder virtuell auf eurem Desktop? Was könnt ihr anderen empfehlen? Was sollten wir alle unbedingt einmal lesen? Oder sucht ihr nach Tipps?</p>
<p>Ich habe ja gerade schon das beste Buch des Jahres gelesen. (Ich übertreibe selbstredend nicht). <em>Americanah</em> von Chimamanda Ngozi Adichie erschien vor einigen Wochen und ich habe es so ziemlich verschlungen. Eine <a href="http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2013/05/04/americanah/" target="_blank">kleine Liebeserklärung</a> schrieb ich bereits bei <em>Afrika Wissen Schaft</em>. Außerdem empfehle ich wärmstens <em>Word Warriors: 35 Women Leaders in the Spoken Word Revolution</em>, heruasgegeben von Alix Olson (und entgegen des Titels nicht ausschließlich Frauen, sondern einfach nur keine Cis-Männer). In dem Buch werden 35 <em>spoken word artists</em> vorgestellt und dann jeweils mit einem bekannten und einem neuen bisher unveröffentlichten Beitrag repräsentiert.</p>
<p>Und falls ihr das Glück habt einen Balkon zu besitzen und somit auch ein schweres Buch in der Sonne genießen zu können ohne euch kaputt zu schleppen: <em>Art and Queer Culture </em>von Catherine Lord und Richard Meyer ist dieses Jahr erschienen. Ich habe es noch nicht vollkommen durchgelesen, darum eine Empfehlung unter Vorbehalt, aber trotzdem eine Empfehlung.</p>
<p>Ich bin gespannt auf eure Bücherlieblinge und schaue mir derweil weiter das Tumblr <em>tatoolit</em> an, wo Literatur-Geeks ihre <a href="http://tattoolit.com/" target="_blank">Literatur inspirierten Tatoos</a> präsentieren. [Bitte fügt an diese Stelle selbst einen schlechten Witz über "unter die Haut gehende Literatur" ein. Danke.]</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://femgeeks.de/?flattrss_redirect&amp;id=3772&amp;md5=b99e7666f6b4e0be2f86250f7738f681" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Community Monday]]></series:name>
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		<item>
		<title>In die Zukunft und zurück in die Kindheit: der Linkspam</title>
		<link>http://femgeeks.de/in-die-zukunft-und-zuruck-in-die-kindheit-der-linkspam/</link>
		<comments>http://femgeeks.de/in-die-zukunft-und-zuruck-in-die-kindheit-der-linkspam/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 17:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkspam]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Merida]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Geekige Links Wenn ein wissenschaftliches Schulexperiment daneben geht und eine Flasche in die Luft ist das nicht unbedingt schön. Schlimm ist es allerdings, wenn die (Schwarze) Schülerin dafür von der Schule fliegt und angezeigt wird. Richtig furchtbar wird es, wenn der gleiche Staatsanwalt einen (weißen) Jungen, der seinen Bruder umgebracht hat, nicht behelligt. Shakesville über den ungleichen Umgang mit Unfällen. [Englisch] Frauen die vor Tafeln stehen hat Die Wahrheit über die Wahrheit analysiert – genauer gesagt die Formeln auf den Tafeln. Mit erstaunlichen Ergebnissen. Schon etwas älter, aber immer wieder gut als Denkanstoß: Wie sind Namenseingabefelder eigentlich zu gestalten? Das...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Geekige Links</h2>
<ul>
<li>Wenn ein wissenschaftliches Schulexperiment daneben geht und eine Flasche in die Luft ist das nicht unbedingt schön. Schlimm ist es allerdings, wenn die (Schwarze) Schülerin dafür von der Schule fliegt und angezeigt wird. Richtig furchtbar wird es, wenn der gleiche Staatsanwalt einen (weißen) Jungen, der seinen Bruder umgebracht hat, nicht behelligt. <strong>Shakesville</strong> über den <a href="http://www.shakesville.com/2013/05/on-kiera-wilmot-and-consequences.html" target="_blank">ungleichen Umgang mit Unfällen</a>. [Englisch]</li>
<li>Frauen die vor Tafeln stehen hat <strong>Die Wahrheit über die Wahrheit</strong> analysiert – genauer gesagt die Formeln auf den Tafeln. <a href="http://wahrheitueberwahrheit.blogspot.de/2013/05/frauen-die-auf-formeln-starren.html" target="_blank">Mit erstaunlichen Ergebnissen</a>.</li>
<li>Schon etwas älter, aber immer wieder gut als Denkanstoß: Wie sind <a href="http://www.w3.org/International/questions/qa-personal-names.en" target="_blank">Namenseingabefelder eigentlich zu gestalten</a>? Das World Wide Web Consortium (W3C) gibt Antwort. [Englisch]</li>
<li>Die Frauenzählaktion (wir <a href="http://femgeeks.de/frauen-zaehlen/" target="_blank">berichteten</a>) geht weiter. <strong>Gendalus</strong> hat die <a href="http://www.gendalus.de/?p=202" target="_blank">Bands auf dem Amphi-Festival</a> auf Geschlechteranteile überprüft.</li>
<li>In die Zukunft reist dagegen Janelle Monáe mit Erykah Badu in Q.U.E.E.N.</li>
</ul>
<p><iframe frameborder="0" width="560" height="315" src="http://www.dailymotion.com/embed/video/xzipe1"></iframe></p>
<ul>
<li>Die Wikipedia führt gerade noch eine Geschlechterdebatte. Diesmal geht es um den Begriff „Femizid“, der speziell gegen Frauen gerichtete Gewalt beschreibt. Maskulisten schrien „Propaganda“ und begannen eine Löschdebatte. <strong><em>DieStandard.at</em></strong> <a href="http://diestandard.at/1363710398878/Die-Krawallmacher-bei-Wikipedia" target="_blank">berichtet</a>.</li>
<li>Merida (bekannt aus dem <a href="http://www.disney.de/merida/index.jsp" target="_blank">gleichnamigen Film</a>) wird von Disney in den Prinzessinnen-Club aufgenommen, berichtet <strong>Feminspire</strong>. Dabei passiert genau all das, wogegen sie sich im Film noch erfolgreich wehrt. Sie wird einem Make-Over unterzogen und damit <a href="http://feminspire.com/disney-sexes-up-braves-merida-before-letting-her-in-the-princess-club/" target="_blank">verschlankt, aufgerüscht und geschminkt</a>. Eine <a href="https://www.change.org/petitions/disney-say-no-to-the-merida-makeover-keep-our-hero-brave" target="_blank">Petition dagegen</a> gibt es auch schon. [Englisch]</li>
<li>Dem Aufwachsen als Tomboy oder „wildem Mädchen“ ist auch der nächste Text gewidmet. <strong>Laura Kirsop</strong> über eine <a href="http://laurakirsop.com/post/49628814889/gender-agenda " target="_blank">Kindheit zwischen den rigiden Geschlechterrollen</a> und das Gefühl, nicht hineinzupassen. [Englisch]</li>
<li>Bionade hat nun auch eine koffeinhaltige Brause im Sortiment. Leider suggeriert der Werbespot dazu, nur Männlichkeit im T-Shirt statt Glitzerfummel sei „natürlich“. Die <strong>Mädchenmannschaft</strong> <a href="http://maedchenmannschaft.net/das-schoene-an-transfeindlicher-bionade-mensch-kann-sie-auch-weglassen/" target="_blank">kommentiert</a>.</li>
<li>Eine „Einführung in Feminismus der dritten Welle für weiße cis-gender Informatiker“ hat <strong>Gareth Smith</strong> geschrieben. Wie der Name es verspricht: <a href="http://www.totherme.org/feminism.html" target="_blank">eine Einführung</a>. [Englisch]</li>
</ul>
<h2>Termine</h2>
<ul>
<li>Seit heute und noch bis Sonntag läuft in <strong>Bonn</strong> das <a href="http://queerfemfest.wordpress.com" target="_blank">Queer*Fem_fest</a>.</li>
<li>Im August ist in Berlin das eurucamp zu Gast. Der <a href="http://2013.eurucamp.org/cfp" target="_blank">Call for Proposals</a> läuft noch bis zum 15. Mai. Wer oder welche sich noch unsicher ist, kann sich an die Organisator_innen wenden.</li>
<li>Die „Arten und Möglichkeiten der Ansprache von Frauen mit technischem und naturwissenschaftlichen Hintergrund sowie Berufserfahrung“ erforschen gerade Studierende der Hochschule München und bitten <a href="http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=BAVZZEDZBCXT" target="_blank">um Teilnahme</a>. Diese dauert ca. 5 Minuten, die Umfrage geht noch bis zum 19. Mai.</li>
<li>Ebenfalls im August wird in <strong>Kassel</strong> wieder die openmind stattfinden. Bis zum 15. Juni läuft noch der <a href="http://13.openmind-konferenz.de/veranstaltung/call-for-participation/" target="_blank">Call for Participation</a>.</li>
<li>Noch mehr Termine und Stellenausschreibungen findet ihr in den Linkspams vom <a href="http://femgeeks.de/freifunk-verbindet-linkspam-auch/">3. Mai</a> und <a href="http://femgeeks.de/nicht-nur-infografiken-unter-der-lupe-der-linkspam/">26. April</a>.
</ul>
 <p><a href="http://femgeeks.de/?flattrss_redirect&amp;id=3750&amp;md5=169ba7fbf72397b8028f89acfd3aa49d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>#rp13: Kommentarkultur mit Trollen oder Mobbing?</title>
		<link>http://femgeeks.de/rp13-kommentarkultur-mit-trollen-oder-mobbing/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 08:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dieses Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Open Spaces]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[trolle]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Montag bis Mittwoch tauschten sich in Berlin auf der re:publica 2013 Forscher_innen, Blogger_innen, Aktivist_innen und weitere Internet-Interessierte aus. Neben dem festen Sessionplan gab es wieder spontane Workshops (etwa um eine Kampagne für Netzneutralität zu starten), extra Treffen (wie von der Girls On Web Society) und vor allem: Pausengespräche. Hier ergaben sich dieses Jahr, anknüpfend an zwei Vorträge, für mich die spannendsten Gedanken zum Thema Trolle und Kommentare. So berichteten zunächst Linus Neumann, Nils Dagsson Moskopp und Michael Kreil über die Auswertung der Kommentare auf refefe. Die Seite „ergänzt“ Fefe&#8217;s Blog um einen Kommentarbereich, der allerdings komplett unmoderiert ist. Damit...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3745" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://www.flickr.com/photos/re-publica/8721430538/"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/uploads/rp13.jpg" alt="Auf einem blauen Hintergrund mit einem gezeichneten Hund, Krake und Champagner steht: GOOD BYE" width="640" height="426" class="size-full wp-image-3745" /></a><p class="wp-caption-text">CC BY 2.0 Tony Sojka</p></div>
<p>Vom Montag bis Mittwoch tauschten sich in Berlin auf der <a href="http://www.re-publica.de/" target="_blank">re:publica 2013</a> Forscher_innen, Blogger_innen, Aktivist_innen und weitere Internet-Interessierte aus. Neben dem festen Sessionplan gab es wieder spontane Workshops (etwa um eine <a href="https://twitter.com/Milenskaya/status/331698064186298368" target="_blank">Kampagne für Netzneutralität</a> zu starten), extra Treffen (wie von der <a href="https://www.facebook.com/groups/girlsonweb/" target="_blank">Girls On Web Society</a>) und vor allem: Pausengespräche. Hier ergaben sich dieses Jahr, anknüpfend an zwei Vorträge, für mich die spannendsten Gedanken zum Thema Trolle und Kommentare. </p>
<p>So berichteten zunächst Linus Neumann, Nils Dagsson Moskopp und Michael Kreil über die <a href="http://www.re-publica.de/sessions/refefe-erkenntnisse-empirischen-trollforschung" target="_blank">Auswertung der Kommentare</a> auf <a href="http://refefe.de" target="_blank">refefe</a>. Die Seite „ergänzt“ <a href="http://blog.fefe.de" target="_blank">Fefe&#8217;s Blog</a> um einen Kommentarbereich, der allerdings komplett unmoderiert ist. Damit sammelt sich dort das Schlimmste des Schlimmsten an Kommentaren – eine einzigartige Datenbasis. Leider bleibt die Auswertung wenig ergiebig. Der Anteil der verwendeten Schimpfwörter steigt seit dem Beginn, außerdem nutzen die Kommentatoren andere Wörter als Fefe. Die inhaltliche Auswertung ist bisher aber nicht voran gekommen. Spannend wäre hier der Vergleich mit moderierten Kommentarbereichen oder gar welchen, die sich durch besonders wertschätzenden Austausch auszeichnen. Anlaufpunkt wären vielleicht die <a href="http://memademittwoch.blogspot.de/2013/05/wo-sind-eigentlich-die-frauen-diy-blogs_9.html" target="_blank">DIY-Bloggerinnen</a>, deren Vortrag leider abgelehnt wurde.</p>
<p>Außerdem stellte Neumann zwei Methoden zur Kommentarmoderation vor. Zum einen die „Trolldrossel“. Hier werden neue Kommentare mit einer Blacklist an unerwünschten Wörtern und Sätzen abgeglichen. Je höher die Trollwahrscheinlichkeit, umso mehr unlösbare Captchas müssen überwunden werden. Sich durch diese durchzutesten, bis schließlich ein lösbares kommt, kostet Zeit und Nerven. Wer hartnäckig genug ist, kommt allerdings durch. Zum anderen die „Trollhölle“, die von einer moderierenden Person geschaffen wird. Sie sortiert die Trolle in eine extra Liste, so dass  ihre Kommentare für die „normalen“ Nutzer_innen ausgeblendet werden. Dies ermöglicht vor allem die Umsetzung von „Don&#8217;t feed the troll“, lässt Trolle aber ihre Kommentare weiter sehen. Beide Ansätze schonen tendentiell die Nerven konstruktiv Diskutierender, ohne Beiträge zu löschen.</p>
<p>In einem zweiten Panel ging es um einen Erklärungsansatz, warum wir <a href="http://www.re-publica.de/sessions/kommunikation-zwischen-unbekannten-ueber-unbekanntes-und-warum-internetrollerei-nicht-schli" target="_blank">im Internet überhaupt Trolle</a> haben. Leider gingen die guten Ideen im Vortrag von Klaus Kusanowsky weitestgehend unter, der sehr weit ausholte und den roten Faden mehrfach verlor. Er betrachtet Beschimpfungen und Drohungen bereits als Eskalation der Kommunikation und sieht das Problem davor. Denn im Internet treffen Menschen aufeinander, die sich vorher nicht kennen. Die ihre eigenen Umgangsformen haben, die nicht von allen geteilt werden und überhaupt nicht wissen, wer nun welche Erwartung hat.</p>
<p>Hinzu kommt, gerade auf Twitter, dass sehr viele Informationen nur angenommen werden. Eine Überschrift mit Link zu einem Artikel kann bedeuten, dass die Twittererin diesen gelesen und für gut befunden hat. Aber vielleicht will sie ihn noch lesen. Oder fand den Artikel doof. Ein Retweet nun kann auch alle diese Dinge bedeuten. Hier befinden wir uns in einem Aushandlungsprozess, der trotz Netiketten noch lange nicht abgeschlossen ist. Manchmal, wie etwa bei Retweets auf Twitter, ändern sich angenommenen Regeln auch sehr schnell. Leider endete der Vortrag mit dem Hinweis, Trollerei sei ein Zeichen, der Aushandlungsprozess funktioniere, wobei Kusanowsky zuvor noch einen Selbstmord nach massiven Anfeindungen erwähnt hatte. „Funktionieren“ sollte der Prozess allerdings ohne tote Menschen.</p>
<p>Da allerdings stellt sich auch die Frage, wann ein Troll ein Troll ist – und wann ein Bully, ein_e Mobber_in. Denn derzeit werden Hasskommentare oft alle zusammen genommen betrachtet: als Taten von Trollen. Nach einer engeren Definition versuchen Trolle allerdings mit minimalem Aufwand maximales Chaos zu erzeugen. Indem sie etwa eine Frage in den Raum werfen und damit einen Streit entzünden, an dem sie aber nicht weiter teilnehmen. Wer dagegen sehr viel Zeit und Arbeit investiert, immer wieder selbst andere angreift, dabei vor allem auf Menschen in strukturell schwächerer Position abzielt, wäre danach ein klassischer Bully. Gegen Mobbing haben wir offline immerhin schon Strategien entwickelt, die es nun gelte, online umzusetzen.</p>
<p>Wie Aushandlung von neuen Umgangsformen voran geht, wurde am Beispiel des „Dark Twitter“ diskutiert. Den <a href="https://support.twitter.com/articles/334631-offentliche-und-geschutzte-tweets" target="_blank">geschützten Twitter-Accounts</a>, die sich vor allem mit weiteren geschützten Accounts vernetzen und so den Versuch geschützter Räume bedeuten. Passend war dies kein Thema einer offiziellen Session, sondern wurde abseits in kleinen Gruppen behandelt. Wer vernetzt sich dort mit wem? Wie umgehen mit den Rändern, an denen nicht alle Informationen allen Diskutierenden sichtbar sind, weil sie (noch) nicht vernetzt sind? Oder dem „Auslaufen“ von Informationen an Überlappungen von Follower-Kreisen? Trotz der meist sehr kleinen Kreise ist oft nicht abzuschätzen, welche Personen diese in einen komplett anderen Kreis hereintragen könnten. Welche Erwartungen stellen die Dark Twitterer_innen aneinander? Welche Sanktionen sind angemessen für Grenzverletzungen, die erst als solche benannt werden müssen?</p>
<p>So gibt es am Ende viele Fragen und Denkanstöße, die mich sicher noch eine Weile beschäftigen werden. Außerdem einige Ideen für weitere Projekte. Die Trolldrossel als Plugin für weitere Webseiten etwa. Den Vergleich verschiedener Kommentarbereiche – vielleicht wird ja was draus! Weitere Blogbeiträge zur re:publica 2013 insgesamt gibt es schon von <a href="http://milenskaya.de/2013/05/09/die-republica-2013-und-ihre-folgen/" target="_blank">Milenskaya</a>, <a href="http://ninialagrande.blogspot.de/2013/05/ruckblick-auf-die-republica-2013.html" target="_blank">Ninia LaGrande</a>, <a href="http://antjeschrupp.com/2013/05/09/menschen-maschinen-und-arbeit/" target="_blank">Antje Schrupp</a> und <a href="http://www.claudiakilian.de/tag/republica13" target="_blank">Claudia Kilian</a> und <a href="http://michaela-bodensee.blogspot.de/2013/05/die-republica-ist-zu-ende.html" target="_blank">Michaela Werner</a> muss erst noch nach Hause kommen. Habe ich was übersehen? Dann ab in die Kommentare! <a href="http://www.youtube.com/playlist?list=PLAR_6-tD7IZURSvLZEHhoCNH15x5Os6JU" target="_blank">Nachschaubar auf YouTube</a> sind auch schon sehr viele Session-Dokumentationen, hier <a href="http://michaelkreil.github.io/republicavideos/" target="_blank">gematcht auf den Sessionplan</a>. </p>
 <p><a href="http://femgeeks.de/?flattrss_redirect&amp;id=3744&amp;md5=5565380058f624a0f810cd126f832058" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nrrrdz</title>
		<link>http://femgeeks.de/nrrrdz/</link>
		<comments>http://femgeeks.de/nrrrdz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 16:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Charlott</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flirren & Rauschen]]></category>
		<category><![CDATA[Nrrrdz]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 in der Serie Ein &#60;3 für Podcasts In ein &#60;3 für Podcast stellen wir euch regelmäßig tolle, feministische Podcasts vor, in die ihr unbedingt mal rein hören solltet. Nach den ersten beiden Podcastvorstellungen in dieser Reihe ging mir erst einmal etwas die Puste aus &#8211; und vor allem auch die Ideen, welche deutschsprachigen Podcasts ich gern feiern würde. Und dann fiel mir auf: Den aller ersten deutschsprachigen Podcast, den ich jemals durchhörte, habe ich bisher ja gar nicht genannt. Dies soll nun endlich nachgeholt werden. Achtung! Es folgt eine fangrrrlige Kurzvorstellung. Bis zu...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="seriesmeta">Dieser Artikel ist Teil 3 von 3 in der Serie <a href="http://femgeeks.de/series/ein-3-fur-podcasts/" class="series-90" title="Ein &lt;3 für Podcasts">Ein &lt;3 für Podcasts</a> <p><p>In ein &lt;3 für Podcast stellen wir euch regelmäßig tolle, feministische Podcasts vor, in die ihr unbedingt mal rein hören solltet.</p>
</p></div><p>Nach den ersten beiden Podcastvorstellungen in dieser Reihe ging mir erst einmal etwas die Puste aus &#8211; und vor allem auch die Ideen, welche <em>deutschsprachigen</em> Podcasts ich gern feiern würde. Und dann fiel mir auf: Den aller ersten deutschsprachigen Podcast, den ich jemals durchhörte, habe ich bisher ja gar nicht genannt. Dies soll nun endlich nachgeholt werden.</p>
<p>Achtung! Es folgt eine fangrrrlige Kurzvorstellung.</p>
<p><img class="aligncenter" alt="Bewegtes Bild: Rapunzel aus der Disneyverfilumng dreht sich freudestrahlend und aufgeregt im Kreis." src="http://www.reactiongifs.com/wp-content/uploads/2013/02/Fangirling-7.gif" width="500" height="200" /></p>
<p>Bis zu <a href="http://www.iheartdigitallife.de/category/nrrrdz/" target="_blank">Nrrrdz</a> hatte ich immer mal wieder in deutschsprachige Podcasts reingehört, aber nie eine ganze Folge durchgehalten. Oftmals war mir das ganze zu &#8220;mackerig&#8221;, zu unsensibel und mir fehlte eine gesellschaftskritische Perspektive auf Themen, wie ich sie mir wünsche.</p>
<p>Doch glücklicherweise fand ich dann irgendwann in diesem Internet &#8220;Nrrrdz&#8221;. In diesem Podcast setzen sich in unregelmäßigen Abständen Marlen (auch <a href="http://femgeeks.de/heiter-scheitern/" target="_blank">heiter scheitern</a> und <a href="http://femgeeks.de/peach-nerdz-no-hero/" target="_blank">Peach Nerdz No Hero</a>) und Kathrin (<a href="http://www.iheartdigitallife.de/" target="_blank">iheartdigitallife</a>) zusammen und sprechen über allerhand nerdig/geekiges. Das machen aber natürlich auch andere Podcasts, hier aber fühl ich mich beim Hören wohl, weil ich nicht ständig *istische Ausfälle zu erwarten habe und feministisches Gedankengut wichtiger Bestandteil ist.</p>
<p>Die erste Folge erschien im August vor vier Jahren. Seit dem erschienen insgesamt 19 Folgen, in denen sich in jeweils rund 1,5 Stunden über Lieblings-Programme, Veranstaltungen wie re:publica und Gendercamp, Datenschutz, Bloggen, Google, Podcast-Empfehlungen, Spiele(konsolen) und Netzpolitik unterhalten wird.</p>
<p>Ein (kleiner) Kritikpunkt? Die <a href="http://www.iheartdigitallife.de/nrrrdz000019-hate-is-in-the-air-2/" target="_blank">letzte Folge</a> (zum Thema Kommunikationskultur und Hass im Netz) ist fünf Monate alt.</p>
 <p><a href="http://femgeeks.de/?flattrss_redirect&amp;id=3737&amp;md5=407eac8bd9fd9e5d0f2c7633015b1784" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://femgeeks.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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